
Minister Kurz für rasche Reform des Islamgesetzes
Die im Regierungsprogramm beabsichtigte Anpassung der gesetzlichen Bestimmungen für in Österreich lebende Muslime soll durch ein neues Islamgesetz zügig umgesetzt werden. Das erklärte Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz beim islamischen Fastenbrechen, zu dem er am Freitagabend in Wien Vertreter des Islams und anderer Religionen und Kirchen eingeladen hatte.
Österreich habe eine lange Tradition als religionsfreundlicher Staat und als Ort des Dialogs, sagte der Minister laut einer Aussendung. Die rund 500.000 hier lebenden Muslime seien "heute ein selbstverständlicher Teil der österreichischen Gesellschaft".
Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten erinnerte Kurz daran, dass der Ramadan "ein Monat des Friedens" sei. Der Konflikt können nur über eine Beendigung der Gewalt gehen. "Frieden ist möglich", so Kurz der gleichzeitig auf den Wert der Religionsfreiheit für ein friedliches Zusammenleben hinwies.
Quelle: kathpress