Linz: Bischof Ludwig Schwarz besuchte Voest
Linz, 11.5.06 (KAP) Erstmals hat neue Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz die Voest in Linz besucht. Er sei beeindruckt von der Größe, den Leistungen und dem guten Klima in diesem Leitbetrieb in Oberösterreich, so der Bischof. Bei seinem Besuch führte er Gespräche mit Arbeitern am Hochofen, mit den Betriebsräten, mit Generaldirektor Wolfgang Eder und mit Vertretern der Christlichen Betriebsgemeinde Voest.
"Mein Herz schlägt auch für die Arbeitenden hier in diesem Betrieb, und als Kirche fühlen wir uns mit den Sorgen dieser Menschen sehr verbunden", sagte Schwarz. Er versprach, gerade im Bereich der Arbeitswelt in den Spuren seines Vorgängers Maximilian Aichern weiterzugehen und zu trachten, "dass wir als Kirche mithelfen, dass die Arbeitswelt menschlich bleibt oder wieder menschlicher wird", so Bischof Schwarz zu den Betriebsräten. Diese äußerten den Wunsch, dass sich die Kirche nicht aus der Arbeitswelt zurückziehen möge. Bischof Schwarz dazu: "Ich selber stamme aus einer Arbeiterfamilie, und es ist mir wichtig, dass sich viele Menschen darauf einlassen, die Arbeitswelt aus dem Geiste Jesu mitzugestalten."
Der Linzer Diözesanbischof dankte allen, die sich dafür einsetzen, "dass die Menschen unter guten Bedingungen ihre Arbeit tun können". Generaldirektor Eder dankte dafür, dass bei der Lehrlings-Aufnahme der Voest der soziale Aspekt eine Rolle spielt.
Bischof Schwarz besuchte auch den Arbeitsplatz des derzeitigen "Voestpfarrers" Rupert Granegger. Dieser arbeitet als Wartungsarbeiter für Klimageräte in der Voestalpine. Bei der Begegnung mit Menschen im "Treffpunkt Christliche Betriebsgemeinde Voest" würdigte Schwarz die geleistete Arbeit und bat darum, "durch das persönliche Zeugnis für Jesus Christus weiterhin die Arbeitswelt positiv mitzugestalten."