Bestsellerautor Lütz heuer bei Maria-Namen-Feier
Die größte katholische Veranstaltung Österreichs mit Tausenden Gläubigen findet am Sonntag, 13. September, in der Wiener Stadthalle statt. Thema heuer: "Neu von Gott reden"
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Tausende Gläubige werden zur Maria-Namen-Feier erwartet |
(Katholisch.at) „Neu von Gott reden“ ist das Motto der Maria-Namen-Feier 2009 am 13. September (16 Uhr) in der Wiener Stadthalle. Tausende Gläubige werden zu der größten regelmäßigen kirchlichen Veranstaltung in Österreich wieder erwartet. Organisiert wird die Feier vom "Rosenkranz-Sühnekreuzzug - RSK - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt", der vom Franziskanerpater Petrus Pavlicek gegründet wurde und jetzt von Pater Benno Mikocki OFM geleitet wird. Als Stargast lud der RSK heuer Bestsellerautor Manfred Lütz, 55, ein.
Die Eucharistiefeier zelebriert wieder Kardinal Christoph Schönborn. Der Wiener Erzbischof hält auch die Predigt. „Ars Musica“ und das „Franziskusensemble“ zeichnen für die musikalische Gestaltung verantwortlich.
Das Motto
Nach den Diskussionen um das 2006 erschienene, umstrittene Buch „The God Delusion“ („Der Gotteswahn“) von Richard Dawkins habe man sich zum diesjährigen Motto entschieden, erklärt P. Benno Mikocki, der den RSK leitet. Der Vorschlag stammt vom Deutschen
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Kardinal Christoph Schönborn im Gespräch mit P. Benno Mikocki |
Lütz, der 2007 den Bestseller „Gott. Eine kleine Geschichte des Größten“ verfasste. Lütz ist Arzt, Psychotherapeut, Theologe und Schriftsteller. Pater Benno: „Lütz ist kompetent, dieser antireligiösen Welle etwas entgegenzusetzen.“ In seinen Büchern befasst er sich, mitunter satirisch und humorvoll, von der Warte des Psychotherapeuten, zB mit der Kirche, Diät oder Gesundheit.
Die Diskussion um die Existenz Gottes sei nach Dawkins Buch und nach der europaweiten Kampagne „Es gibt keinen Gott“, die auch in Wien läuft, sehr aktuell. Pater Benno: Man wolle diesem „kämpferischen Atheismus“ etwas entgegensetzen und dazu Stellung nehmen.
Jugendschwerpunkt
P. Benno erzählt, dass heuer mehr Jugendliche teilnehmen werden. Sei werden zeigen, dass "die Kirche auch heute 'jung" ist", so der Franziskaner. Der Grazer Weihbischof Franz Lackner, Franziskaner und bis vor Kurzem österreichischer „Jugendbischof“, will dieses Jahr ebenfalls verstärkt junge Menschen zum Kommen zur Maria-Namen-Feier motivieren. Daher organisiert die Katholische Jugend der Diözese Graz-Seckau eine Jugendinitiative. Am Vormittag des 13. September sind Workshops in Maria Lanzendorf,
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Manfred Lütz |
Niederösterreich, geplant, am Nachmittag die Teilnahme an der Maria-Namen-Feier. „`Neu von Gott’ reden wird junge Menschen ansprechen“, hofft Bischof Lackner. Pater Benno glaubt auch, dass Manfred Lütz mit seinem Humor Jugendliche ansprechen könne.
Die Geschichte der Maria-Namen-Feier
Die "Maria-Namen-Feier" ist alljährlich die größte regelmäßige katholische Veranstaltung in Österreich. Vor 51 Jahren fand die erste Feier dieser Art in der Wiener Stadthalle statt, die damals gleichsam zur "größten Kathedrale Österreichs" wurde. Initiiert wurde sie von Pater Petrus Pavlicek (1902-1982), für den ein Seligsprechungsverfahren läuft. Das Fest "Maria Namen" geht auf Papst Innozenz XI. (1676-89) zurück. Großen Einfluss dabei hatte der - inzwischen selig gesprochene - friulanische Kapuziner P. Marco d'Aviano (1631-99), der am Wiener Kaiserhof tätig war. Innozenz XI. bestimmte den 12. September – den Tag der Befreiung Wiens von der osmanischen Belagerung 1683 - als Tag des Dankgebets für die gesamte katholische Kirche.
Pater Benno appelliert an die Katholiken: „Es kommt auf jeden Einzelnen an. Wir hoffen, dass wir mit 8.000 oder 9.000 Menschen, in einer Zeit, in der man die Existenz Gott leugnet, ein Zeugnis für den lebendigen Gott mit dieser Feier geben.“
Der RSK – 700.000 Mitglieder
Heute umfasst die 1947 gegründete internationale Gebetsgemeinschaft "Rosenkranz-Sühnekreuzzug - RSK - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt" weltweit 700.000 Mitglieder in mehr als 130 Ländern. Neben der Maria-Namen-Feier bietet die Gebetsgemeinschaft auch
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Exerzitien und Einkehrtage an, bei denen auch Fragen suchender und der Kirche fern stehender Menschen berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt der "Rosenkranz-Sühnekreuzzug" eine eigene Zeitschrift mit dem Titel "Betendes Gottesvolk" mit einer Auflage von 230.000 heraus.
Infos:
» Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden in der Welt (RSK)
Tel.: 43/01/512 69 36
E-Mail: zent@rsk-ma.at
Internet: www.rsk-ma.at/
» Für die Jugendveranstaltung: Angelika Hirschenberger,
Tel. 0676 / 8742 6892