Sozialminister bekam Petition zum Schutz des 8.12.
Überreichung durch Billa"-Vorstandssprecher Hornsteiner und Wiener Dompfarrer Faber. Es wird erinnert, dass "Feiertage fester Bestandteil der kulturellen und sozialen Tradition" sind
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Wien, 08.12.2009 (KAP) Eine Petition für den Schutz des Marienfeiertags am 8. Dezember hat "Billa"-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner gemeinsam mit dem Wiener Dompfarrer Anton Faber an Sozialminister Rudolf Hundstorfer übergeben. Die Handelskette "Billa" hat auch heuer am 8. Dezember alle Filialen geschlossen, um "ein Zeichen zu setzen". Bei der Überreichung der Petition an den Sozialminister waren "Billa"-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend.
Die Unterzeichnung der Petition für den Schutz des 8. Dezembers war bereits im Vorjahr durch Kardinal Christoph Schönborn, "Billa"-Vorstandssprecher Hornsteiner und den Vorsitzenden der Gewerkschaft der Privatangestellten, Wolfgang Katzian, erfolgt. Die Überreichung an Hundstorfer sollte die Bedeutung der Petition unterstreichen, so Hornsteiner: "Wir sind der festen Überzeugung, dass dem Wert gemeinsamer Ruhezonen in Österreich wieder mehr Beachtung geschenkt werden muss. Mit der Schließung unserer Filialen wollen wir am 8. Dezember ein deutliches Zeichen für die Bedeutung gemeinsamer freier Zeit setzen".
In der Petition wird daran erinnert, dass "gesetzliche Feiertage fester Bestandteil der kulturellen und sozialen Tradition in Österreich" sind. Die langjährigen Diskussionen rund um die Ladenöffnung am 8. Dezember stünden beispielhaft für eine Gesellschaft, "die glaubt, immer schneller leben zu müssen". Dem gesellschaftlichen Wert gemeinsamer Ruhezonen in Österreich müsse wieder mehr Beachtung geschenkt werden.
Der 8. Dezember habe sich in den vergangenen Jahren zu einem Symbol für vorweihnachtlichen Einkaufsstress und Hektik in der einst ruhigsten Jahreszeit entwickelt. Es gehe darum, mit dem wiederhergestellten Schutz des 8. Dezember ein "deutliches Zeichen für die neue Bedeutung gemeinsamer Ruhezonen und die Wertschätzung von freier Zeit in unserer Gesellschaft" zu setzen.