Papst und Peres hoffen auf Friedensabkommen für Nahost
Bei dem Gespräch ging es auch um die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel sowie die kirchlichen Einrichtungen in Israel
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Papst Benedikt im Hl. Land (2009) |
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Vatikanstadt, 02.09.2010 (KAP) Israels Staatspräsident Schimon Peres und Papst Benedikt XVI. haben ihre Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen in Washington bekundet. Ein entsprechendes Abkommen müsse den "legitimen Wünschen der beiden Völker" gerecht werden und bessere Lebensbedingungen für alle Bevölkerungsgruppen garantieren, hieß es in einer Mitteilung des Vatikan nach dem Treffen der beiden am Donnerstag in Castelgandolfo.
Ziel einer Einigung zwischen Israelis und Palästinensern müsse ein dauerhafter Friede im Heiligen Land und der ganzen Region sein, so die Mitteilung. Zugleich verurteilten der israelische Staatspräsident und der Papst nachdrücklich jede Form von Gewalt und verwiesen auf die Bedeutung des interreligiösen Dialogs.
Bei dem Gespräch ging es auch um die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel sowie die kirchlichen Einrichtungen in Israel. In dem Zusammenhang äußerten die Gesprächspartner den Wunsch nach einem raschen Abschluss der seit Jahren andauernden israelisch-vatikanischen Verhandlungen über Wirtschafts- und Rechtsfragen.
Peres und Benedikt XVI. waren am Donnerstagvormittag zu einer 40-minütigen persönlichen Unterredung in Castelgandolfo bei Rom zusammengekommen. Zuvor hatte der israelische Politiker eine halbe Stunde mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und dem vatikanischen Außenminister Dominique Mamberti gesprochen.
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