Papst bittet um Gebet vor seiner Deutschland-Reise
Er hoffe, dass seine Reise dazu beitrage, die Schönheit und Frische des Glaubens neu zu entdecken und den Menschen Zukunftshoffnung zu geben
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Papst Benedikt XVI. hat seine Vorfreude auf seinen Deutschlandbesuch bekundet. Er hoffe, dass seine Reise dazu beitrage, die Schönheit und Frische des Glaubens neu zu entdecken und den Menschen Zukunftshoffnung zu geben, sagte er am Sonntagmittag nach seinem Angelusgebet in Castelgandolfo. Vor mehreren Tausende Gläubigen bat er darum, die Tage seiner Reise im Gebet zu begleiten. Benedikt XVI. wird am Donnerstag (22. September) zum dritten Mal nach Deutschland reisen und bis Sonntag (25. September) Berlin und Erfurt mit dem Wallfahrtsort Etzelsbach sowie Freiburg besuchen.
In seinem Grußwort auf Deutsch sagte Benedikt XVI. wörtlich: "Ich freue mich schon auf die Begegnungen mit vielen Menschen in Deutschland bei meinem Besuch in der Heimat. Ich bitte euch, die Tage meiner Reise im Gebet zu begleiten, dass der Herr uns neu die Schönheit und Frische des Glaubens entdecken lasse und wir als seine Zeugen unseren Mitmenschen Hoffnung und Orientierung für die Zukunft geben können. Gesegneten Sonntag!"
Das Evangelium habe die Welt verändert und verwandele sie auch heute weiterhin wie ein Fluss, der ein riesiges Terrain bewässert, so der Papst weiter. "Wir leben heute in einer Phase der Neuevangelisierung. Weite Horizonte öffnen sich dem Evangelium, während Regionen mit alter christlicher Tradition die Schönheit des Glaubens wiederentdecken müssen", betonte er unter Hinweisung auf die liturgischen Lesungen des Tages.
Darin war von der ersten Verkündigung des Evangeliums in Europa um das Jahr 50 in Philippi, im heutigen Nordgriechenland, die Rede. Der Apostel Paulus habe dabei von der Begegnung mit Jesus Christus gesprochen, der nicht nur eine historische Gestalt, ein Lehrer der Weisheit, ein religiöser Führer gewesen sei, sondern ein Menschen, in dem Gott persönlich lebt.