Schönborn: Solidarität mit kommenden Generationen
Pfadfinder überbrachten Wiener Erzbischof Friedenslicht aus Bethlehem - Jugend muss einmal "das verantworten, was heute oftmals überzogen ausgegeben wird"
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Wien, 12.12.2011 (KAP) Zur Solidarität mit kommenden Generationen auch vor dem Hintergrund maßloser Schuldenanhäufung und unverantwortlichen Ressourcenverbrauchs hat Kardinal Christoph Schönborn aufgerufen. Der Kardinal erhielt am Wochenende im Wiener Erzbischöflichen Palais Besuch von einer Pfadfinderdelegation, die ihm das Friedenslicht aus Bethlehem überbrachte.
Dabei unterstrich der Wiener Erzbischof die Notwendigkeit, Solidarität zu zeigen mit jenen, "die wenig von dem Licht erleben, das uns durch Christus geschenkt wurde". Das Licht aus Bethlehem solle gerade in der dunklen Jahreszeit jene Nähe und Wärme bringen, die heute vielfach abhanden zu kommen drohe. Zugleich gelte es bewusst hauszuhalten mit den Gütern der Welt und an die nachfolgenden Generationen zu denken. Diese müssten in Zukunft einmal "das verantworten, was heute oftmals überzogen ausgegeben wird".
Die Pfadfinder besuchten Kardinal Schönborn im Anschluss an den ökumenischen Wortgottesdienst am Wochenende in Wien, bei dem das Licht an rund 40 internationalen Pfadfinderdelegationen übergeben wurde.
Der Wiener Erzbischof empfing das Friedenslicht vom heutigen Friedenslicht-Kind Sarah Schinwald. Der Delegation gehörten weiters u.a. Friedenslichtverantwortlicher Günther Hartl, Pfadfinder-Lichtinitiator Herbert Grünwald sowie die Jerusalemer christlichen Pfadfinderverantwortlichen Walid und Flavia Kamar an.
