Ministerin würdigt österreichisches Hospiz in Jerusalem
Justizministerin Karl: Hospiz verkörpert "österreichische Gastfreundschaft in bester Tradition"
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Jerusalem, 10.06.2012 (KAP) Österreichs Justizministerin Beatrix Karl hat das Österreichische Hospiz in Jerusalem besucht und dessen Tätigkeit gewürdigt. Wie der Rektor des Hospizes, Markus Bugnyar, am Sonntag mitteilte, hat der Besuch Karls samt einer Delegation des Justizministeriums und dem österreichischen Botschafter in Israel, Franz Josef Kuglitsch, am Samstag stattgefunden. Das Hospiz in Jerusalem verkörpere "österreichische Gastfreundschaft in bester Tradition", erklärte die Ministerin.
Gesprächsthemen waren laut Bugnyar vor allem der Rechtsstatus christlicher Einrichtungen zur Zeit der Gründung des Hospizes, als das damalige Palästina noch Teil des Osmanischen Reiches war, und die rechtlichen Implikationen im laufenden Verfahren zur Erlangung einer Baulizenz zur Errichtung eines Nebengebäudes auf dem Areal des Hospizes, das Raum für weitere zwölf Gästezimmer schaffen soll.
"Die Erhöhung unserer Bettenzahl scheint angesichts der stetig steigenden Nachfrage der Pilger vor allem aus Österreich absolut notwendig. Mit dieser mutigen Entscheidung unseres Kuratoriums soll die wirtschaftliche Rentabilität des Hospizes auch für das 21. Jahrhundert gesichert werden können", so der Rektor gegenüber "Kathpress".
Das in der Jerusalemer Altstadt an der Via Dolorosa gelegene Österreichische Hospiz ist das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land. Es ist eine Stiftung der katholischen Kirche in Österreich mit dem jeweiligen Wiener Erzbischof - aktuell Kardinal Christoph Schönborn - als Protektor. Das Hospiz wurde 1985 von Israel wieder seinem österreichischen kirchlichen Eigentümer zurückgegeben.
Mehr unter: www.austrianhospice.com