Bischof Küng ruft zu Gebet für "Death-Metal"-Fans auf
Bedenken gegen St. Pöltner "Extremefest" Anfang Juli
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St. Pölten, 28.06.2012 (KAP) Wenn vom 5. bis 7. Juli Fans des "Death-Metal" - einer besonders harten Form der Heavy Metal-Musik - in St. Pölten zum "Extremefest" zusammenkommen, werden sie von zahlreichen Gebeten begleitet: Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng hat am Donnerstag die Katholiken nämlich zum Gebet für die Teilnehmer des Festivals aufgerufen. Er habe nichts gegen Rockkonzerte, so Küng, aber "die Bild- und Tonsprache" dieses Festivals sei "wirklich 'extrem'" und "durchzogen von aggressiv-okkulten Bandnahmen, Blut und Gewalt-Anspielungen und verstörenden Bildern". Auftreten werden bei dem Festival Bands mit den Namen wie "Cannibal Corpse", "Suicide Silence" und "Hellish Crossfire".
Was sage es über die heutige Zeit aus, fragte Küng, "wenn es erstrebenswert sein kann, sich drei Tage lang an so etwas zu berauschen?" Da er überzeugt sei, "dass diese Mischung dem Menschen nicht gut tun kann", lade er daher alle Gläubigen ein, "für die Teilnehmer dieses Festivals zu beten". Küng in seinem Aufruf wörtlich: "Möge Gott einen Weg durch all die Düsterkeit zu den Herzen der Menschen finden und seine befreiende Botschaft dort einpflanzen."