Landau begrüßt Bartenstein/Buchinger-Einigung
Wien, 15.2.07 (KAP) "Ausdrücklich begrüßt" hat der Wiener Caritas-Direktor Michael Landau die Einigung zwischen den Bundesministern Martin Bartenstein und Erwein Buchinger in der Frage der Pflege, wonach bis 1. Juli eine gesetzliche Grundlage zur Pflege daheim geschaffen werden soll. Wie Landau am Donnerstag im Gespräch mit "Kathpress" betonte, sei es nun wichtig, eine konkrete Lösung auszuarbeiten. Zentrale Anliegen der Caritas wären dabei eine "solidarische Finanzierung, die auch sozial schwächer Gestellten einen leistbaren Zugang zum Pflegesystem ermöglicht". Notwendig wären ferner einheitliche Qualitätsstandards, die derzeit von Bundesland zu Bundesland sehr stark variierten. Außerdem brauche es eine eindeutig geregelte Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Landau wörtlich: "Derzeit schieben sich bei der Pflege Bund, Länder und Gemeinden gegenseitig den 'schwarzen Peter' zu."
Es sei positiv, dass man sich nun entschlossen habe, "zu gemeinsamer konstruktiver Arbeit zurückzukehren". Allerdings sei durch dieses Vorhaben weder das Problem der Zukunft der Pflege noch die Frage der Finanzierung gelöst, so Landau.