Caritas bittet um Spenden für Flutopfer in Mocambique
Wien, 16.2.07 (KAP) Für die Opfer der schweren Überschwemmungen in der südostafrikanischen Republik Mocambique stellt die Caritas Österreich 20.000 Euro Nothilfe bereit. Die lokalen Caritas-Helfer, die auch bei den Überschwemmungen im Jahr 2000 bereits im Einsatz waren, evakuieren im Krisengebiet Überschwemmungsopfer und versorgen die Betroffenen mit Notunterkünften.
Bisherigen Angaben zufolge sind rund 285.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Die meisten von ihnen leben als Flüchtlinge in provisorischen Notunterkünften entlang des Flusses Sambesi. Von den heftigen Regenfällen im Süden Afrikas sind auch Teile Zambias, Malawis und Angolas betroffen. In Angola brach durch verunreinigtes Wasser bereits eine Cholera-Epidemie aus.
Erste Hilfslieferungen haben die Flutopfer mittlerweile erreicht. Es wird jedoch befürchtet, dass die Zahl der Betroffenen noch deutlich steigen wird, da in Zambia bereits wieder schwere Regenfälle niedergegangen sind, deren Wassermassen in den nächsten Tagen über den Sambesi auch die Flutgebiete in Mocambique erreichen werden. Die Regenzeit erreicht normalerweise im März ihren Höhepunkt. (Spenden: Kto. Nr. PSK 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: "Flutopfer Mocambique").