Aschermittwoch: Papst ruft zur Umkehr auf
Vatikanstadt, 21.2.07 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat zu Beginn der Fastenzeit die Christen zu Gebet, Buße und Umkehr aufgerufen. Umkehr bedeute auch, Gott als Schöpfer anzuerkennen und dabei zu begreifen, dass Selbstverwirklichung nicht das höchste Ziel sein könne, sagte er am Aschermittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. Er mahnte alle Christen, die vorösterliche Bußzeit zur Vorbereitung auf das Osterfest zu nutzen und über die eigene Taufe und damit das eigene Christsein nachzudenken
Umkehr bedeute, Gott neu zu suchen und seinen Weisungen zu folgen, unterstrich der Papst vor rund 8.000 Gläubigen in der vatikanischen Audienzhalle. Der Mensch habe eine höhere Aufgabe als nur sich selbst zu verwirklichen. Umkehr bedeute nicht nur, sich selbst zu erkennen, sondern vielmehr den Willen Gottes.
Einen herzlichen Gruß richtete Benedikt XVI. an eine Besuchergruppe aus seinem früheren Heimatort Surberg bei Traunstein. Während der Audienz intonierten die Bayern zur sichtlichen Freude des Papstes die Bayernhymne und sangen die erste Strophe.
In Surberg hatte die Familie Ratzinger nach der Pensionierung des Vaters 1937 ein Haus bezogen, in dem der heutige Papst während seiner ganzen Jugend- und Schulzeit lebte.
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