Ostern entgegen: Schwerpunkt auf Radio Stephansdom
(katholisch.at) Mutige Gedanken zum Nachhören und Weiterdenken, Kurz-Impulse für die Fastenzeit, sowie das Thema "Sehnsucht" stehen in der vorösterlichen Zeit auf Radio Stephansdom als Schwerpunkt auf dem Programm. "Passionswege der Gegenwart" werden jeden Fastensonntag (ausgenommen Palmsonntag) zu hören sein. Jeweils von 20 bis 21 Uhr erzählen Frauen und Männer ihre ganz persönlichen Leidenswege und regen mit mutigen Gedanken zum Weiterdenken an.
"Hinfallen ist keine Schande, nicht aufstehen schon", lautet etwa das Motto von Andreas Schwarz. Der 39-Jährige Wiener verlor durch Alkoholprobleme und unerträgliche Einsamkeit Arbeit, Wohnung und fand sich schließlich auf der Straße wieder. Am kommenden Sonntag, 25. Februar 2007, berichtet er auf Radio Stephansdom von seinen Hochs und Tiefs sowie dem langen, beschwerlichen Weg zurück. Eine weitere Sendung beispielsweise ist der Autorin, Künstlerin und KZ-Überlebenden Ceija Stoika gewidmet.
Zum Nachdenken will Radio Stephansdom täglich um 16 Uhr anregen. Fastengedanken von Pastoralassistentin Susanne Tatzreiter, Pfarrer Ernst Steindl, Diakon Andreas Frank, Pater Johannes Jung OSB, Schwester Gudrun Schellner SSM und Weihbischof Franz Lackner begleiten die Hörer in 46 Schritten Ostern entgegen.
Auch die Sendung "Perspektiven" ist in der Fastenzeit auf Radio Stephansdom besonders geprägt. Unter dem Motto "Hunger nach... " werden jeweils mittwochs um 19 Uhr die Themen Hunger nach Stille, Liebe, Anerkennung, Abenteuer, Weisheit und Gott von den verschiedensten Seiten beleuchtet. Start der Serie ist am 28. Februar: Der katholische Priester und Zen-Meister Karl Obermayer und der Jesuit und Exerzitienbegleiter Pater Peter Fritzer sprechen über die Kraft der Stille.
Auch auf musikalischem Gebiet möchte der Klassik-Sender Akzente setzen. Etwa Geistliche Abendmusik in der Fastenzeit, jeden Sonntag um 19 Uhr. Einer der Höhepunkte dieser Sendungsreihe ist am 11. März das Oratorium "Der Durchzug durchs Rote Meer" von Johann Nepomuk Hummel mit der Rheinischen Kantorei und Hermann Max' langjährigem Orchester "Das Kleine Konzert". Am 18. März folgt shcließlich eine Österreichische Radiopremiere: Das Oratorium "Ecce Cor Meum" von Ex-Beatle Paul McCartney.
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