Innsbruck: Universität lädt zum "Kreuzweg der Märtyrer"
Innsbruck, 3.3.07 (katholisch.at) Bereits zum dritten Mal beten in diesem Jahr die Angehörigen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck in der Fastenzeit den "Kreuzweg der Märtyrer". Mit ihrem Gebet wollen Studierende und Lehrende ein Zeichen der Solidarität mit jenen Studierenden setzen, die aus den Ländern kommen, in denen Christen noch immer unter Krieg und einer Einschränkung ihres religiösen Lebens leiden.
Wie der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, Jozef Niewiadomski, betont, will der Kreuzweg in Erinnerung rufen, dass weltweit jährlich an die 180.000 Christinnen und Christen aufgrund ihrer Religion verfolgt und getötet werden. "Millionen Christen gegen tagtäglich ihren Kreuzweg und dies nicht im spirituell übertragenen Sinne, sondern in Wirklichkeit", so Niewiadomski. Im Gebet werde das Leiden und der Tod Jesu mit dem Leiden verfolgter Christen der Gegenwart verbunden.
Das Gebet findet jeden Mittwoch im März um 11.55 Uhr in der Innsbrucker Jesuitenkirche/Universitätskirche statt. Vom Altarraum geht die Prozession mit einem Kruzifix auf den Vorplatz der Kirche und gedenkt in fünf Stationen der konkreten Märtyter der Gegenwart. Am 7. März steht Europa im Zentrum des Gebets, am 14. März die asiatischen Länder. Am 21. März wird für die Opfer auf dem afrikanischen Kontinent gebetet und am 28. März für die Opfer in Lateinamerika.