Diözese Linz überlegt Weg in die Zukunft
Linz, 4.3.07 (KAP) Der künftige Weg der Diözese Linz stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tagung des Priesterrates, der Dechantenkonferenz, des Pastoralrates sowie der Repräsentanten verschiedener kirchlicher Berufsgruppen. Die Tagung über den inhaltlichen und strukturellen Weg der Diözese Linz fand im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels statt, insgesamt nahmen 180 Delegierte an der Tagung teil. Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz bezeichnete die Tagung als "große und qualifizierte Versammlung zu wichtigen Themen von kompetenten Frauen und Männern, Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern". Wörtlich meinte Schwarz: "Wir haben heute noch keine Lösungen. Wir haben uns aber mit den Herausforderungen der nächsten Jahre vertraut gemacht. Es ging um Meinungsbildung und nicht gleich um Entscheidungsfindung. Es geht immer darum, wie Kirche ein lebendiges Zeichen für das Heilshandeln Gottes in dieser Welt sein kann". Konkrete Maßnahmen sollen zum Jahresende folgen.
Zum Auftakt der Tagung hatte Generalvikar Severin Lederhilger betont, dass es um die "Schwerpunktsetzung für die Seelsorge bis zum Jahr 2015 im Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen" gehe. Wörtlich sagte Lederhilger: "Wir wollen Kirche als Netzwerk mit vielen Netzknoten sehen und so als tragfähiges Instrument für ein lebendiges Glaubensleben entwickeln".
Im Detail ging es u.a. um "Glaubenskommunikation und Glaubensverkündigung", um die "Lebensqualität des Priesterberufes heute", um die "Qualitätskriterien für Seelsorge", um "tragfähige Strukturen für die Pastoral", um "effiziente diözesane Organisationsstrukturen" und um "Prioritäten für die Kirche heute". Unbestritten war, dass es in erster Linie darum geht, "Seelsorge an der Basis in den Pfarren sicher zu stellen und von diözesaner Seite zu unterstützen".