Patientenverfügung: Für Vermerk auf E-Card
Wien, 6.3.07 (KAP) Für einen kostenlosen Vermerk auf der E-Card jener Patienten, die eine Patientenverfügung errichtet haben, hat sich die Vorsitzende des Dachverbandes "Hospiz Österreich", Sr. Hildegard Teuschl, ausgesprochen. Teuschl unterstützt damit eine Forderung des Sprechers der österreichischen Patientenanwälte, Gerald Bachinger.
Für die Patientenverfügungen gibt es bisher keine einheitlichen Richtlinien, wo diese im Ernstfall abrufbar sind. Vermerke über Patientenverfügung gibt es bisher verstreut bei Rechtsanwälten, Notaren oder Patientenanwaltschaften.
Bachinger hatte im ORF-"Mittagsjournal" diese Zersplitterung als einen großen Nachteil für die Patienten bezeichnet. Man könne nicht davon ausgehen, dass die Verfügungen beim letztbehandelnden Arzt landen, so Bachinger. Er forderte eine kostenlose Lösung, bei der die Patienten rechtlich abgesichert sind. Konkret schlug er einen Vermerk auf der E-Card vor.