Wiener Seniorenhaus St. Katharina generalsaniert
Wien, 24.4.07 (KAP) Das generalsanierte Seniorenhaus St. Katharina der Barmherzigen Schwestern in Wien-Gumpendorf wird am Mittwoch, 25. April, um 10 Uhr, feierlich eröffnet. In St. Katharina hatte auch Kardinal Franz König bis zu seinem Tod gewohnt. Jenes Zimmer, in dem er starb, trägt jetzt den Namen "Der Übergang", um damit der Überzeugung des Kardinals gerecht zu werden, dass der Tod nichts anderes bedeutet als "den Übergang vom irdischen Leben in das eigentliche Leben". In dem Meditationsraum erinnern Bücher und Gegenstände aus dem Besitz des Wiener Alterzbischofs an den Kardinal und an seine feste Überzeugung von der Auferstehung. P. Alois Kraxner, der emeritierte Bischofsvikar für die Orden, wird den Meditationsraum und das ganze Haus St. Katharina segnen. Bei der Eröffnungsfeier kommen auch die Generaloberin der Barmherzigen Schwestern, Sr. Scholastika Leitner, und die Wiener Sozial-Stadträtin Sonja Wehsely zu Wort.
St. Katharina ist ein beliebtes Zuhause für alte und pflegebedürftige Menschen. 20 Jahre Betrieb hatten aber auch am Standort Millergasse Spuren hinterlassen. Das neue St. Katharina trägt den Anforderungen eines modernen Pflegeheims Rechnung und schafft den zeitgemäßen Rahmen für eine professionelle Pflege und Zuwendung für hoch betagte und chronisch kranke Menschen. Als eine der ersten Einrichtungen Wiens wird in St. Katharina nach dem von Prof. Cora van der Kooij an der Universität Amsterdam entwickelten Pflegemodell gepflegt. Das neue St. Katharina wird auch eine Demenz- und Alzheimer-Wohngruppe beherbergen.
Begonnen wurde 2005 mit der Generalsanierung im Dachgeschoß. Es entstand ein sonnendurchfluteter, luftiger Saal mit Weitblick über die Dachlandschaft des 6. Bezirks. "Ich freue mich, dass wir dank der hervorragenden Zusammenarbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Baufirmen und Planern sowie mit Unterstützung von Bewohnern und Angehörigen in der unglaublich kurzen Zeit von knapp eineinhalb Jahren ein neues Zuhause schaffen konnten", freut sich Heimleiterin Sr. Jutta Falkner.
Zusammenarbeit mit der Stadt Wien
Die Stadt Wien unterstützt die Generalsanierung durch einen jährlichen Zuschuss aus Mitteln der Wohnbauförderung und ein Darlehen in der Höhe von 2,9 Mllionen Euro. "Wir freuen uns, auf diese Weise von der Stadt Wien als verlässlicher Partner in der Pflege und Betreuung alter und chronisch kranker Menschen anerkannt zu werden", so Alfred Zens, Geschäftsführer der Pflegeheime der Barmherzigen Schwestern. Die Gesamtrenovierung hat ein Investitionsvolumen von 6,4 Millionen Euro, das über Eigenmittel, Wohnbauförderung, Darlehen der Gemeinde Wien und Bankdarlehen finanziert wurde. (Ende)