Weizer Pfingstereignis: prophetischer Ruf zur Umkehr
Graz, 9.5.07 (KAP) Das "Weizer Pfingstereignis" soll heuer mit dem Thema "Alpha&Omega" einen prophetischen Ruf zur Umkehr bewirken. Angesichts vieler "apokalyptischer" Zeitphänomene wie Nord-Süd-Konflikt, Terror, ungerechtes Wirtschaftssystem, neue Aufrüstung oder Klimawandel solle es nicht zu "Weltuntergangsstimmung", sondern zur Solidarisierung kommen, betont der Leiter und Koordinator der "Weizer Pfingstvision", Fery Berger, in seiner Ankündigung der 19. Auflage des "Pfingstereignisses". Das reichhaltige Programm umfasst spirituelle, sozialpolitische und kulturelle Aspekte. Schwerpunktort bleibe zwar der Raum Weiz, heuer würden vermehrt aber auch andere Orte in der Oststeiermark einbezogen, um "Mystik und Politik" rund um das Pfingstfest konkret werden zu lassen.
Als Vorzeigemodell für eine faire und nachhaltige "Globalisierung an der Basis" über konfessionelle und parteiliche Grenzen hinweg kann laut Berger die Gründung der "Solidarregion Weiz" im vergangenen Jahr gelten, die am Freitag, 25. Mai, in Gleisdorf im Beisein von Staatssekretärin Christine Marek und Lokalpolitikern präsentiert wird. Den Festvortrag hält der mit der "Weizer Pfingstvision" seit Jahren eng verbundene Wiener Pastoraltheologe Prof. Paul M. Zulehner zum Thema "Solidarität in Wirtschaft und Politik".
Hochkarätig besetzt ist am Freitagabend, 25. Mai, in der Weizer Wirtschaftskammer ein "Solidargespräch" zur Frage "Was heißt Solidarität in einer globalisierten Welt?". Unter der Leitung von "Standard"-Chefredakteur Gerfried Sperl diskutieren u.a. Caritas-Präsident Franz Küberl, die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, "VA-Tech Hydro"-Direktor Reinhold Zingl und Paul Zulehner.
Für den - kulturellen - Auftakt des "Pfingstereignisses" sorgt die Pannonische Philharmonie unter Prof. Alois J. Hochstrasser mit einem Konzert bereits am 10. Mai um 19.30 Uhr im Kunsthaus Weiz; aufgeführt werden Mozarts Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur und Beethovens "Schicksalssinfonie" (5. Sinfonie in C-Moll, op 67).
Auch zwei Auftragswerke stehen auf dem Kulturprogramm des "Pfingstereignisses": Uraufgeführt werden eine Kompositionvon Johannes Ebenbauer im Rahmen von "pfingstArt" am Christi-Himmelfahrtstag, 17. Mai, im Kulturkeller am Weizberg sowie das Stück "Alpha&Omega" (Text: Andrea Sailer, Musik: Georg Gratzer&friends) beim Pfingstgottesdienst am Sonntag, 27.Mai, um 10 Uhr in der Weizbergkirche.
Am Pfingstsonntag ist auch die traditionelle Wanderung zum Franziskus-Steinbruch bei Weiz, ein "Spielefest" für Kinder, Musik, Lesungen, ein Pfingst-Abendessen und eine Fackelwanderung zurück nach Weiz geplant. Ein geistlicher Höhepunkt wird auch die "spirituelle Nacht" am Pfingstsamstag von 21 bis 24 Uhr von der Taborkirche auf den Weizberg sein.
Sämtliche Programmpunkte und viele Details über die Reformbewegung der "Weizer Pfingstvision" (z.B. eine Pfingstpredigt von Kardinal Franz König in Weiz) bietet der neu gestaltete Internetauftritt "www.pfingstvision.at". Zwischen Ostern und Pfingsten können Interessierte auch täglich Pfingst-Impulse abrufen - "spirituell-solidarische Gedanken für jeden Tag, gedacht zum Zurücklehnen und zum Innehalten, mitten im Tagesgeschehen", wie Fery Berger im "Kathpress"-Gespräch mitteilte. Passend zur Pfingstvision ist die polyglotte Ausrichtung der Website: Informationen werden außer auf deutsch auch auf englisch, französisch, italienisch, ungarisch und slowenisch geboten. (Informationen: Internet: www.pfingstvision.at).