Familien zwischen heiler Welt und harter Realität
Wien, 16.5.07 (KAP) Was ist Familie, welche Familienbilder prägen die Gesellschaft und inwieweit stimmen diese Bilder noch mit der realen Lebenswelt überein? Diese Fragen standen bei der Fachtagung "Ausgeliefert? Macht und Ohnmacht in der Familienarbeit" im Wiener Kardinal-König-Haus im Mittelpunkt. Experten wie Prof. Wilfried Datler, Leiter des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Gertrude Bogy, Leiterin der Ambulanz für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen, und Doris Klepp vom Institut für Familienforschung diskutierten mit Therapeuten und Therapeutinnen, Familienhelferinnen, Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen der Caritas und anderer Trägervereine.
Die Caritas der Erzdiözese Wien ist eine wichtige Anbieterin beratender und versorgender Familienarbeit. Konkret beschäftigt die Caritas der Erzdiözese Wien in der Sozialberatung, der Familienhilfe und in den Familienzentren mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "40.000 Einsatzstunden der Familienhilfe pro Jahr, mehr als 13.000 Beratungsgespräche jährlich in den Sozialberatungsstellen und mehr als 13.000 Beratungs- und Therapiestunden in den Familienzentren sind eindrucksvolle Belege dafür, dass dieser Bereich der Arbeit mit Familien auch vom Umfang her gesehen für die Caritas der Erzdiözese Wien immer wichtiger wird", betonte Caritasdirektor Msgr. Michael Landau.