Sichtbare Zeichen der Vorbereitung
Wien-Mariazell, 26.6.07 (KAP) Die Vorbereitungen für den Papstbesuch laufen auf Hochtouren, die ersten sichtbaren Zeichen wurden gesetzt: Das offizielle Banner lädt jetzt auch am Erzbischöflichen Palais in der Wiener Innenstadt zum Besuch von Benedikt XVI. von 7. bis 9. September ein. Die Banner sind sowohl auf der Stephansplatz- als auch auf der Rotensturmstraßen-Front des Erzbischöflichen Palais angebracht.
Auf den Bannern ist das berühmte Bildnis des österreichischen Künstlers Herbert Boeckl zu sehen, das den auferstandenen Christus zeigt, sein Heiligenschein entspricht der über dem Horizont aufgehenden Sonne. Das Werk ist - als Teil eines Flügelaltars - zwischen 1934 und 1945 entstanden und nun in der Pfarre St. Salvator am Wienerfeld in Wien-Favoriten zu bewundern. Zeitgleich ist in Mariazell, als dem eigentlich großen Schauplatz des Papstbesuches, ein Banner mit der Gnadenstatue zu sehen.
Mit den Bannern sollen die Menschen eingeladen werden, sich das Motto des Papstbesuchs ("Auf Christus schauen") zu eigen zu machen. (Informationen: Internet: www.papstbesuch.at).
"Netz des Gebetes"
In der Zwischenzeit wurde an die Ordensfrauen in der Erzdiözese Wien appelliert, im Sinn der Überzeugung Johannes Pauls II. zu beten, dass "Österreich im Herzen Europas eine Brückenfunktion hat". Andreas Schätzle, der Verantwortliche für die Berufungspastoral in der Erzdiözese Wien, betont, dass mit dem Gebet "alles steht und fällt", wie es Kardinal Christoph Schönborn immer wieder zum Ausdruck gebracht habe. Deshalb seien die Ordensfrauen in besonderer Weise herausgerufen, für Papst Benedikt XVI., für die "bleibenden Früchte des Papstbesuchs", und um die "Neuerfahrung der Liebe Gottes für alle Menschen in Österreich" zu beten. Es gehe darum, ein "großes Netz des Gebetes" über Österreich zu knüpfen. (Informationen: B16.at, Gebetsinitiative zum Papstbesuch in Österreich, 1015 Wien, Seilerstätte 15, Fax: 515.52/23.14, E-Mail: berufungen@edw.or.at).
