Stift Altenburg: Benefizkonzert für Hilfsprojekt in Sri Lanka
St. Pölten, 25.6.07 (KAP) Für ein Hilfsprojekt in Sri Lanka, mit dessen Trägern Stift Altenburg seit der Tsunami-Katastrophe von 2005 Kontakt hat, fand am Wochenende in der barocken Bibliothek des Waldviertel-Stifts ein Benefizkonzert statt. Das Kammerorchester Waidhofen an der Ybbs unter Dirigent Wolfgang Sobotka interpretierte Mozarts Konzert für Oboe und Orchester in C-Dur (KV 314) und Beethovens Symphonie Nr. 7 in A-Dur. Anschließend lud das Stift zur "Langen Nacht der Klostergärten", wobei Altenburg mit Besonderheiten aufwarten konnte: Es gibt dort einen "Schöpfungsgarten", der die Grundthemen der biblischen Schöpfungstheologie anschaulich macht, und seit Pfingsten 2006 auch einen "Garten der Religionen", der durch Wegeführung, Stein- und Wasserelemente das Judentum, den Islam, den Hinduismus und den Buddhismus symbolisiert.
Buddhistische Wurzeln hat auch das Projekt "Hoffnung für Sri Lanka", dem der Reinerlös des Benefizkonzertes zu Gute kommt. Seit einer Reise in den von der Flutwelle des Stephanitages 2005 besonders betroffenen Inselstaat im Indischen Ozean haben Vertreter des Stiftes - darunter P. Michael Hüttl - Kontakt mit einem in der Katastrophenregion gelegenen buddhistischen Kloster in Ambalangoda. Der Abt von Ambalangoda, Kosgoda Subuthi Thero, war mittlerweile auch zu Gast im Waldviertel und heuer wieder kommen. Mit Unterstützung der Waldviertler Holzindustrie und des Schlossgasthofes Rosenburg helfen die Altenburger Benediktiner jetzt beim Aufbau eines Kriseninterventionszentrums, das sich vor allem um Kinder und Jugendliche kümmern soll, die durch den Tsunami zu Waisen gemacht wurden und jetzt oft in der Drogensucht und in der Prostitution landen.
Bei vergangenen Benefizveranstaltungen (Konzerte in der Stiftskirche Altenburg, Feste im Schlossgasthof Rosenburg, Eröffnung des "Gartens der Religionen") konnten schon bisher viele Spenden für das Projekt gesammelt werden, teilte P. Hüttl im Gespräch mit "Kathpress" mit. Vertreter der privaten Projektpartner hatten sich davor bei einer zweiwöchigen Reise ein klares Bild von der Situation gemacht und Möglichkeiten einer mittelfristigen, nachhaltigen Hilfestellung erkundet.