"Friedensrose" für Ruth Steiner
Wien-Linz, 27.8.07 (KAP) Die langjährige Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Ruth Steiner, wird für ihren Versöhnungsdienst zwischen Christen und Juden mit der "Friedensrose Waldhausen 2007" ausgezeichnet. Die Ehrung wird von der bischöflichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") und dem Kuratorium Waldhausen zum zweiten Mal für innovative und nachhaltige Leistungen auf dem Gebiet des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung vergeben. Steiners Engagement für die christlich-jüdische Versöhnung und ihr Eintreten gegen jegliche Form des Antisemitismus sei vorbildhaft für Österreich. Durch ihre mannigfaltige ehrenamtliche Tätigkeit, ihre zahlreichen Vorträge in Pfarrgemeinden, Schulen und Bildungsreinrichtungen, sowie nicht zuletzt durch ihre Bücher habe sie zum Abbau gegenseitiger Vorurteile beigetragen und dem Dialog zwischen Christen und Juden in Österreich deutliche Impulse gegeben, heißt es in der Begründung.
Mit Ruth Steiner werden Werner Gerstl, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie an der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz, sowie der oberösterreichische Unternehmer Otto Hirsch für ihren Einsatz für besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche geehrt.
Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer ökumenischen Friedensvesper am Sonntag, 16. September, um 14 Uhr vom Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz (der auch Vorsitzender von "Iustitia et Pax" ist) sowie dem emeritierten evangelischen oberösterreichischen Superintendenten Hansjörg Eichmeyer in der Stiftskirche Waldhausen im Strudengau (Oberösterreich) überreicht. (Informationen: Hanspeter Ruedl, 1090 Wien, Türkenstraße 3, Tel. 317.03.21/72, E-Mail: hanspeter.ruedl@iupax.at).