Orden: Berufung in Gemeinschaft leben
Wien, 6.11.07 (KAP) "Ordensleben als Leben in Gemeinschaft" lautete das Motto der Tagung der Frauenorden der Erzdiözese Wien und der Diözese Eisenstadt am vergangenen Wochenende im Wiener Don Bosco Haus. Die Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich, Sr. Theresia Sessing, berichtete am Dienstag im Gespräch mit "Kathpress" zu den Ergebnissen der Tagung, dass der Ordensnachwuchs ganz bewusst das Gemeinschaftsleben suche. Es gebe wieder eine Reihe von Berufungen, so Sessing, die auf die Benediktinerinnen der Anbetung oder die Salvatorianerinnen verwies. Junge Menschen würden sich bewusst für ein Leben in Armut, Gehorsam und Keuschheit entscheiden, wollten dieses aber nicht als Einzelkämpfer sondern zumindest in kleinen Gruppen leben.
Zur generellen Situation der Frauenorden meinte Sessing, dass zwar zum einen die Zahl der Ordensschwestern aufgrund der Alterspyramide zurückgehe, zugleich aber die Zusammenarbeit und Gemeinschaft unter den Orden ständig wachse. "Wir fühlen uns untereinander stark verbunden", so die Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden. Was vor zwanzig Jahren so noch kaum denkbar gewesen wäre, dass Ordenswerke wie Krankenhäuser oder Altenheime gemeinsam geführt werden, sei heute einfach ein Gebot der Stunde, sagte Sessing. (ende)