Gott verteilt wieder Liebesbriefe
Wien, 8.2.08 (KAP) Aufgrund des großen Erfolges in den vergangenen Jahren werden auch heuer wieder am Valentinstag, dem 14. Februar, in Wien 100.000 "Liebesbriefe von Gott" verteilt. Ab 7 Uhr früh werden die Briefe insbesondere in den U-Bahn-Stationen Stephansplatz, Schwedenplatz, Schottentor, Karlsplatz und Hietzing sowie an den Eingängen zu den Bahnhöfen Wien-Mitte, Hütteldorf und Floridsdorf an Passanten verschenkt. Auch im Eingangsbereich des Wiener AKHs sind die "Valentins-Boten" der Kirche unterwegs. Außerdem geben viele Wiener Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger die "Nachricht von Gott" bei ihren Patientenbesuchen in den Spitälern weiter.
Einladung zu "Rendezvous mit Gott"
Die heurige Aktion steht unter dem Motto "Lass uns wieder einmal miteinander reden! Gott" und will möglichst viele Menschen "mit der Liebe Gottes in Berührung bringen", so der Leiter des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien, Michael Scharf. Die Briefe seien als "Einladung" zu verstehen, um "wieder einmal mit Gott ins Gespräch zu kommen", so Scharf.
Die Briefe enthalten außerdem eine Einladungskarte zu einem abendlichen "Rendezvous mit Gott". Zahlreiche Kirchen in Wien und Niederösterreich und werden dazu in den Abendstunden mit einem speziell gestalteten Angebot offen stehen. Es gibt Anbetungs- und Gebetsstunden und die Möglichkeit zu einem persönlichen Segen. Wer möchte, kann Gott auch einen Antwort-Brief schreiben oder sein Anliegen in einer Sammelbox deponieren.
Auch im niederösterreichischen Teil der Erzdiözese Wien wird die Aktion durchgeführt. So überbringen beispielsweise in der Pfarre St. Corona am Wechsel Valentins-Boten den Skifahrern und Urlaubsgästen die Briefe.
Erstmals auch in anderen Diözesen
Erstmals führen auch einige Pfarren in den Diözesen Eisenstadt, St. Pölten, Gurk-Klagenfurt und in der Erzdiözese Salzburg die Aktion zum Valentinstag durch. Valentins-Boten sind dort unter anderem vor der St. Pöltner Franziskanerkirche, auf dem Domplatz in Klagenfurt, in der Salzburger Stadtpfarre St. Blasius sowie auf dem Domplatz und in der Fußgängerzone von Eisenstadt unterwegs.
