Messfeier im "alten Usus": bisher drei Anträge
Linz, 8.2.08 (KAP) Seit Zulassung des "alten Usus" der Messfeier durch Papst Benedikt XVI. mit September 2007 wurden laut Auskunft des "Initiativkreises Pro sancta ecclesia" in Österreich nur drei Anträge gestellt. In Deutschland seien es 42 gewesen, wie die Kirchenzeitung der Diözese Linz in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. Die drei österreichischen Anträge betrafen die Diözesen Linz (Vöcklamarkt), St. Pölten (St. Georgen an der Leys) und Eisenstadt (Pinkafeld).
In der Diözese Linz habe die Diözesanleitung den 24 Unterzeichnern Hohenzell als Gottesdienststätte angeboten, nachdem der von der Gruppe gewünschte Ort Vöcklamarkt aus organisatorischen Gründen ausgeschieden sei, so die Zeitung. Für die Unterzeichner sei Hohenzell aber zu wenig zentral gelegen, habe der "Initiativkreis Pro sancta ecclesia" geantwortet. Weiter habe es geheißen: "Im Unterschied zu anderen Diözesen, vor allem in Deutschland, sind wir in Oberösterreich auf Verständnis gestoßen".
Für die Messfeier nach "altem Usus" in normalen Pfarrgemeinden ist verlangt, dass dort eine Gruppe von Katholiken, die das will, dauerhaft existiert und einen entsprechenden Antrag beim Bischof bzw. Ortspfarrer stellt.