50 Länder über "Radio Maria"-Österreich verbunden
Wien, 27.3.08 (KAP) Mehr als 20 Millionen Menschen aus 50 Ländern sind am Freitag, 28. März, über "Radio Maria"-Österreich miteinander verbunden. "Radio Maria"-Österreich überträgt um 18 Uhr die Heilige Messe aus der Pfarre Werfenweng in Salzburg als "Jugendmesse" in verschiedenen Sprachen in alle Kontinente. Dieser "Internationale Ostertag" erfolgt auf Einladung der "World Family of Radio Maria", des internationalen Dachverbands von "Radio Maria".
"Radio Maria"-Österreich feiert im September sein zehnjähriges Bestehen. Die Gründung von "Radio Maria"-Österreich geht maßgeblich auf die Initiative von Kardinal Christoph Schönborn zurück. Mit dem umstrittenen polnischen Sender "Radio Maryja" gibt es keine wie immer geartete Verbindung.
Viele wichtige kirchliche Veranstaltungen sind im 24-Stunden-Programm von "Radio Maria"-Österreich zu hören und so auch jenen zugänglich, die nicht selbst daran teilnehmen können. Alle Referenten arbeiten ehrenamtlich, darunter viele Priester oder Ordensleute in heimischen Pfarren und Klöstern, aber auch Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Regelmäßig sind auch die österreichischen Bischöfe auf Sendung. Die Zentralredaktion von "Radio Maria"-Österreich befindet sich in Wien (Pottendorferstr. 21, 1120 Wien, "Radio Maria"-Hörerservice: Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr: Tel.: 710.70.72, Fax: 710.70.72/40, E-Mail: kontakt@radiomaria.at).
Die weltweite "Ostertag"-Übertragung beginnt am Freitag um 12 Uhr. Um 12.15 Uhr ist das Mittagsgebet "Regina Caeli" zu hören, um 12.30 Uhr begrüßt der legendäre Programmdirektor von "Radio Maria"-Italien, P. Livio Fanzaga, die Hörerinnen und Hörer. Anschließend ist der "Glorreiche Rosenkranz" in verschiedenen Sprachen zu hören. Um 15.30 Uhr gibt es "österliche Gesänge" aus verschiedenen Kontinenten. Um 17.30 Uhr steht ein populärer theologischer Impuls zum Bibelwort "Sohn, siehe Deine Mutter" auf dem Programm. Um 18 Uhr beginnt die Messübertragung aus Werfenweng. Hauptzelebrant ist Andreas Schätzle, der Programmdirektor von "Radio Maria"-Österreich, hunderte Jugendliche der "Loretto"-Gemeinschaft gestalten den Gottesdienst. Um 19 Uhr hält Emmanuele Ferrario, der Präsident der "World Family of Radio Maria", das Schlusswort.
"Radio Maria"-Österreich ist in mehreren Regionen Österreichs auf UKW terrestrisch zu empfangen (Most- und Mühlviertel 104,7; Raum Innsbruck/Brenner 104,8; Unteres Inntal 107,9; südliches Wiener Becken 93,4; Raum Villach/Hermagor 99,1; Osttirol 106,7). In vielen Städten und Orten ist "Radio Maria"-Österreich über Kabelfernsehen zu empfangen, landesweit über den Satelliten "Astra", weltweit über Internet www.radiomaria.at. (Weitere Hinweise zum Empfang und zum Programm des "Ostertags" unter www.radiomaria.at, Informationen über die "World-Family": www.radiomaria.org).
Die "World Family of Radio Maria" besteht derzeit aus vierzig nationalen Verbänden. "Radio Maria" wendet sich täglich in mehr als 15 Sprachen an Millionen von Hörern. Ziel von "Radio Maria" ist es, die Botschaft des Evangeliums zu verbreiten. In der Programmgestaltung wird dem Gebet, der Katechese und der Lebenshilfe breiter Platz einräumt.
"Radio Maria" entstand 1983 als Pfarrsender in Arcellasco d'Erba in der norditalienischen Provinz Como. Auf Grund der italienischen Rechtslage entstanden damals in vielen italienischen Pfarrgemeinden eigene Kirchensender. Der Sender in Arcellasco d'Erba sollte die Pfarrbewohner informieren und ihnen durch die tägliche Ausstrahlung von Heiliger Messe und Rosenkranz spirituelle Hilfe leisten.
Im Jänner 1987 wurde die "Associazione Italiana Radio Maria" gegründet, die den Sender von der Pfarre unabhängig machen und ihn auf eine breitere Ebene stellen sollte. Bereits 1990 galt "Radio Maria" als ein Sender mit italienweiter Ausstrahlung. In der Folge verbreitete sich das Konzept von "Radio Maria" weltweit. Die einzelnen nationalen "Radio Maria"-Organisationen sind verwaltungsmäßig unabhängig. Gemeinsam sind die Grundprinzipien: Religiöse Inspiration, Struktur der Programmgestaltung, Einsatz von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ("Volontari"), Finanzierung durch die Spenden der Hörerinnen und Hörer.
