Schönborn segnete Kapelle der Johannes-Schwestern
Wien, 24.8.08 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat in Marchegg die Kapelle des neuen Klosters der Johannes-Schwestern in Marchegg geweiht. Seit 2006 sind die Johannes-Schwestern - derzeit sieben Ordensfrauen - in einem eigenen Kloster in der kleinen Stadt an der March untergebracht.
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Sieben Johannes-Schwestern wirken in Marchegg. Im Bild mit Kardinal Schönborn (2006) |
Bereits 1994 hatten sich in Marchegg die Brüder der St. Johannesgemeinschaft niedergelassen. Sowohl die Brüder- als auch die Schwesterngemeischaft des Ordens zum Heiligen Johannes gehen auf den Dominikaner-Pater Marie-Dominique Philippe zurück. 1982 gegründet, leben mittlerweile rund 400 Schwestern in 29 Klöstern auf vier Kontinenten. Nach dem Eintritt in die Gemeinschaft und der Ausbildung im Mutterhaus im französischen Saint-Jordard werden die Schwestern in eines der Priorate entsandt, die sich - außer in Marchegg - unter anderem in Frankreich, den USA, den Niederlanden, Litauen, Mexiko und Kamerun befinden.
Die Johannes-Schwestern sind ein kontemplativer Orden. Ihre Aufgabe ist es, für die Menschen da zu sein und für sie zu beten. Die derzeit sieben Ordensschwestern in Marchegg verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch das Herstellen von Kunsthandwerk in Form vom Rosenkränzen, Kunstkarten und insbesondere von Holzkunstwerken. In einer kleinen Schneiderei werden liturgische Gewänder angefertigt. Für die Advent-und Fastenzeit stellen die Schwestern kleine Hefte her und übersetzen überdies theologische Schriften.