Heiligenkreuzer Mönche zu Gast bei "Wetten, dass..?"
Es war ein bewegtes Jahr für die Zisterzienser: Der Orden gedachte jetzt des Papstbesuchs vor einem Jahr im Stift. Seine Worte seien im Alltag "sehr präsent", erzählt P. Karl Wallner. Nach dem Erfolg ihrer CD sind sie bei Thomas Gottschalk zu Gast
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Die Mönche von Heiligenkreuz mit Papst Benedikt XVI. |
In seiner Predigt griff Bischof Luthe zentrale Passagen der Ansprache des Papstes bei seinem Besuch am 9. September 2007 im Zisterzienserstift auf. Man müsste die Ansprache "am besten in goldenen Lettern schreiben", so Luthe, da der Text eine "überwältigende Zusammenfassung der Theologie des geistlichen Lebens und einer Theologie des Theologie-Studiums" darstelle.
Luthe wies außerdem in Anlehnung an die Worte Papst Benedikts XVI. auf die kulturgeschichtliche Besonderheit Österreichs hin, dass Österreich "wahrhaft Klösterreich" sei, nicht zuletzt, da hier die Stifte seit frühester Zeit an durchgehend Bestand hatten und in der Geschichte und Kultur des Landes fest verwurzelt seien.
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Papst Benedikt mit Abt Gregor Henckel-Donnersmarck
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Wie P. Karl Wallner im Gespräch mit "Kathpress" betonte, seien der Papstbesuch und die Worte des Papstes auch im alltäglichen Leben im Kloster stets "sehr präsent". Es gebe kaum einen Gottesdienst, in dem nicht auf die Ansprache des Papstes zurückgegriffen oder Bezug genommen werde, so P. Wallner.
Die Worte des Papstes seien laut Wallner insbesondere aus dem Grund Gegenstand des Klosterlebens, weil er in seiner Ansprache "unser Leben, unser Beten und unsere Leidenschaft für das Gebet so exakt auf den Punkt gebracht hat: das zweckfreie Gebet ist zugleich die wichtigste Form des Zeugnisgebens für uns Mönche".
Zugleich wurde im Rahmen des Gottesdienstes der Stiftsgründung vor 875 Jahren sowie des Todestages von Otto von Freising (1112-58) vor 850 Jahren gedacht. Der aus dem Geschlecht der Babenberger stammende Zisterzienser und spätere Bischof von Freising genießt im Stift Heiligenkreuz besondere Verehrung, weil er seinen Vater, Markgraf Leopold III., zur Stiftung des Klosters Heiligenkreuz im Jahr 1133 motiviert hatte. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde am Ende des Gottesdienstes die Gründungsurkunde des Hl. Leopold verlesen.
Mönche bei "Wetten, dass ...?"
Derweil zieht der CD-Erfolg der Heiligenkreuzer Mönche immer weitere Kreise. So bestätigte P. Wallner im Gespräch mit "Kathpress", dass er mit einem Mitbruder am 4. Oktober als Gast in der ZDF-Sendung "Wetten, dass ...?" auftreten werde. Die Entscheidung, dieser Einladung
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Die Form dieses Zeugnisses werde jedoch nicht darin bestehen, dass man dort als "singende Mönche" auftreten werde, versicherte P. Wallner. Vielmehr wolle man "allein durch den Auftritt im Ordensgewand zeigen, dass es möglich ist, geistliches Leben und moderne Existenz im Glauben zu verbinden". In diesem Sinne werde man versuchen, "bei der Sendung Werbung für Gott zu machen", so P. Wallner.
Wie P. Wallner weiters berichtete, sei es aufgrund des CD-Erfolgs und der damit verbundenen finanziellen Mehreinnahmen möglich geworden, allein im kommenden Semester neben den zur Zeit 16 ausländischen Studierenden Priesteramtskandidaten in Heiligenkreuz weitere sieben Studenten kostenfrei aufzunehmen. Die Kandidaten stammen laut P. Wallner aus Kamerun, Nigeria, Vietnam und Ungarn.
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| Pater Karl Wallner |
O-Töne des Gesprächs mit P. Karl Wallner können unter www.katholisch.at/o-toene heruntergeladen werden.
Linktipps:
< Gespräch mit P. Karl Wallner