Papst eröffnete in Rom Weltbischofssynode über die Bibel
Bis zum 26. Oktober beraten 253 Bischöfe sowie Experten aus allen Kontinenten über die Bedeutung der Bibel für das Leben und die Sendung der Kirche. Mit Weihbischof Leichtfried
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Papst Benedikt XVI. |
Die Synode müsse in den kommenden drei Wochen beraten, wie das Wort Gottes heute noch wirksamer verkündet und verbreitet werden soll, sagte der Papst in seiner Predigt. Die Bibel müsse
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Römische Basilika San Paolo |
Viele hätten das Wort Gottes noch nicht gehört, andere würden es nur oberflächlich kennen, wieder andere praktizierten den Glauben nicht mehr. Daher sei eine neue Verkündigung der christlichen Botschaft unverzichtbar.
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Heilige Schrift in hebräischer Schrift |
In langer Reihe waren die Synodalen - von den insgesamt 253 Synodenvätern waren 241 als Konzelebranten anwesend - zu Beginn der Messfeier in die Papstbasilika über dem Grab des Völkerapostels Paulus eingezogen. Anlässlich des Paulus-Jahres war das eindrucksvolle Gotteshaus an der römischen Ausfallsstraße nach Ostia für den Eröffnungsgottesdienst ausgewählt worden.
Bischof Leichtfried ist der jüngste Synodale
Die eigentlichen Sitzungen der Synode werden am Montag beginnen. Die Synode dauert bis zum 26. Oktober. Mit den 253 Synodenvätern nehmen auch 41 "Experten" (unter ihnen
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Weihbischof Anton Leichtfried |
sechs Frauen) und 37 "Auditoren" (unter ihnen 19 Frauen) sowie Beobachter aus anderen Kirchen an der Synode teil. Unter den Synodenvätern ist der Repräsentant der Österreichischen Bischofskonferenz, der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried, mit 39 Jahren der jüngste. Der älteste Synodenvater ist mit 88 Jahren der maronitische Patriarch von Antiochien, Kardinal Nasrallah Butros Sfeir.
Benedikt XVI. betont synodale Dimension
Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Sonntagmittag die hohe Bedeutung der Bischofssynode für den Zusammenhalt der katholischen Weltkirche unterstrichen. "Die synodale Dimension ist grundlegend für die Kirche", sagte er vor mehreren Zehntausend Menschen, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten. Synode bedeute, dass Menschen aus unterschiedlichen Völkern und Kulturen "zusammen auf dem Weg sind". Es gehe um die Einheit und Zusammenarbeit zwischen dem Papst und den Bischöfen aus aller Welt, aber auch um direkte und exakte Informationen über die Lage und die Probleme der Weltkirche, um die Förderung des Einvernehmens über Lehre und Seelsorge und um die Antwort auf aktuelle Fragen.
Der Papst rief die Gläubigen zum Gebet für einen erfolgreichen Verlauf des Kirchentreffens auf.