Papst sprach bei Weltbischofssynode über Bibelexegese
Papst Benedikt XVI. rief bei Weltbischofssynode in Rom dazu auf, Graben zwischen der historisch-kritischen Methode und der geistlichen Schriftlesung ("lectio divina") zu überwinden
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Papst Benedikt XVI. |
Benedikt XVI. verwies auf sein vor eineinhalb Jahren erschienenes Buch "Jesus von Nazareth" und würdigte ausdrücklich den wichtigen Beitrag, den die historisch-kritische Methode für die biblische Exegese erbracht habe und weiterhin erbringe. Allerdings dürfe sie nicht ohne geistliche Lesung betrieben werden, ansonsten würde die Bibel zu einem rein historischen Buch. Notwendig sei, dass Schrift und Theologie sich gegenseitig durchdringen, so der Papst.
Bislang hatten die Synodalen in ihren Wortmeldungen besonders für die geistliche Schriftlesung
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Heilige Schrift |
Auch bei früheren Synoden hatten sich die Päpste immer wieder mit Wortmeldungen in die Debatte eingeschaltet. Benedikt XVI. hatte die Synode vor gut einer Woche bereits mit einer Meditation eröffnet.
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