Außenministerin verurteilt Christenverfolgung in Mossul
Nach dutzenden Morden sind in den letzten zwei Wochen 13.000 Christen aus der irakischen Metropole geflüchtet
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Ursula Plassnik verwies auf den Einsatz der Europäischen Union zum Schutz der "legitimen Rechte" der christlichen Minderheit im Irak. Auf Betreiben der EU seien "klare Schutzrechte für religiöse Minderheiten in die irakische Verfassung aufgenommen" worden. Jetzt gelte es, diesen Schutzrechten auch konkret im Alltagsleben zum Durchbruch zu verhelfen. Die EU setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass die Bagdader Regierung den irakischen Christen effektiven Schutz bietet und die Täter zur Verantwortung zieht, so Plassnik. Auch für den Irak gelte: "Vielfalt und Pluralismus sind keine Gefahren, sondern Kraftquellen für Entwicklung, Fortschritt und Frieden".