Sternsinger appellieren: Entwicklungshilfe erhöhen
Die Zurückhaltung des österreichischen Staates, wenn es um die Unterstützung die Entwicklungsländer geht, sei "beschämend", so die "Sternsingeraktion"
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Die "Sternsingeraktion" kritisiert, dass im neuen Regierungsprogramm zwar die Rede davon sei, dass die Mittel "schrittweise und kontinuierlich substanziell angehoben" werden sollen, doch der gesamte Abschnitt "Entwicklungszusammenarbeit" sei mit einem Budgetvorbehalt versehen. Sie fordert von der neuen Regierung dementgegen einen verbindlichen Stufenplan zur Aufstockung der öffentlichen Mittel zur Entwicklungszusammenarbeit.
Dazu seien mindestens zusätzliche 200 Millionen Euro pro Jahr notwendig, um die als Millenniumsziel versprochenen 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens bis 2015 zu erreichen. "Das wäre ein echter Beitrag des österreichischen Staates, um für alle Menschen den Zugang zu den grundlegenden sozialen Dienstleistungen - wie Grundbildung, Gesundheitswesen, Ernährung,
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90.000 engagierte Mädchen und Buben sowie 30.000 Erwachsene ziehen jedes Jahr rund um das Dreikönigsfest durch Österreich und sammeln Spenden für Hilfsprojekte in Entwicklungsländern. Jährlich werden mit diesen Spendengeldern mehr als 500 Projekte unterstützt und damit insgesamt rund eine Million Menschen erreicht. Im Vorjahr konnten die Sternsinger 13,4 Millionen Euro sammeln. Seit dem Beginn der Sternsingeraktion im Jahr 1955 wurden insgesamt 270 Millionen Euro aufgebracht.
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