Viele Diakonenweihen im Advent in Österreich
Für unverheiratete Diakone ist der Diakonat in der Regel ein Zwischenschritt zur Priesterweihe. Daneben gibt es auch das Amt des ständigen - meist verheirateten - Diakons
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Kardinal Christoph Schönborn weihte Fr. Thomas Augustinus Schuster OP |
Linz (KAP) Jedes Jahr werden im Advent in den Österreichischen Diözesen zahlreiche Männer zu Diakonen geweiht. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz wird am kommenden Samstag, 13. Dezember, drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen weihen. Walter Dorfer (Jahrgang 1963) stammt aus Wolfsbach in Niederösterreich, Andreas Hinterholzer (1965) aus Pram und Martin Schrems (1973) aus Mauerkirchen. Alle drei absolvieren derzeit ihr Praktikum in Pfarren der Diözese Linz.
St. Pölten
Der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried weihte am Sonntag, 7. Dezember, in der Melker Stiftskirche den Benediktiner P. Felix Fütterer zum Diakon. Fütterer (Jahrgang 1973) stammt aus Freiburg im Breisgau und ist derzeit als Pastoralassistent in Amstetten tätig.
Eisenstadt
Im Eisenstädter Dom hat Bischof Paul Iby den 54-jährigen Karl Schlögl zum Diakon geweiht. Der "Spätberufene" führte bis vor wenigen Jahren einen Lebensmittelhandel im Mittelburgenland, bis er sich entschloss, die Studienberechtigungsprüfung abzulegen und das Priesteramt anzustreben. Im Juni 2009 soll Schlögl zum Priester geweiht werden. Bis dahin wird er als Diakon in der Eisenstädter Dompfarre und als Zeremoniär von Bischof Iby wirken.
Graz
Der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari wird am Sonntag, 14. Dezember, im Grazer Dom sechs junge Männer zu Diakonen weihen. Andreas Monschein und Herbert Kernstock stammen aus der Diözese Graz-Seckau, Rainer Geuder und Istvan Hollo aus Deutschland bzw. Ungarn, Andreas Kowatsch aus Kärnten und Maximilian Schiefermüller gehört dem Benediktinerstift Admont an. Die Weihe zum Diakon ist für diese Männer eine Station auf dem Weg zur Priesterweihe im kommenden Jahr.
Weihbischof Franz Lackner weihte am 8. Dezember in der Grazer Franziskanerkirche den Franziskaner Helmut Glieder zum Diakon. Glieder - er ist Jahrgang 1964 - stammt aus Graz-
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Weihbischof Franz Lackner weihte Br. Helmut Glieder OFM |
Mariatrost. Der gelernte Schlosser trat bereits im Jahr 1984 in den Franziskanerorden ein. Damals zusammen mit Weihbischof Lackner.
Salzburg
Schon am 23. November hatte der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser in der Pfarrkirche Breitenbach am Inn zwei 29-jährige Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. Christoph Eder und Simon Weyringer absolvieren derzeit in Pfarren der Erzdiözese Salzburg ihr Pastoralpraktikum. Im kommenden Jahr sollen sie zu Priestern geweiht werden.
Diakonat 1. Stufe des Weihe-Sakraments
Der Diakonat ist die erste Stufe des Sakraments der Weihe. Die Aufgaben des Diakons liegen vor allem darin, dem Bischof und den Priestern bei der Feier der Eucharistie zu assistieren, die Kommunion zu spenden, das Evangelium zu verkünden und zu predigen, bei der Eheschließung zu assistieren, Taufen zu spenden, Begräbnissen vorzustehen und sich verschiedenen karitativen Diensten zu widmen.
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Erzbischof Alois Kothgasser weihte Simon Weyringer |
Für unverheiratete Diakone ist der Diakonat in der Regel ein Zwischenschritt zur Priesterweihe. Sie müssen vor der Weihe den Zölibat versprechen. Daneben gibt es auch das Amt des ständigen - meist verheirateten - Diakons.
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