Papst-Appell für Einsatz gegen Ungerechtigkeit & Hunger
Benedikt XVI. bricht nach Angola auf. Zentrales Motiv seines Kamerun-Besuches sei Begegnung mit der katholischen Kirche und das Arbeitspapiers für die Afrika-Synode gewesen
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Yaounde, 20.3.09 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat seinen dreitägigen Aufenthalt in Kamerun beendet und ist nach Angola, der zweiten Etappe seiner Afrika-Reise, weitergeflogen. Bei seiner Abschiedsrede auf dem Flughafen von Yaounde rief er zum Einsatz gegen Armut, Ungerechtigkeit und Hunger auf. Zugleich mahnte er zum Einsatz für Versöhnung und Frieden in den einzelnen Gemeinschaften wie in der Gesellschaft. Auf dem Flughafen wurde er von Präsident Paul Biya, den Bischöfen des Landes und zahlreichen Gläubigen verabschiedet. Auf einem Transparent am Flugfeld hieß es auf Deutsch: "Heiliger Vater, Afrika liebt Sie".
Benedikt XVI. erinnerte an seine Besuchsstationen in Kamerun, das er erneut als Afrika "en miniature" bezeichnete. Das Treffen mit den muslimischen Repräsentanten vom Vortag bezeichnete er als einen Höhepunkt. Er bete für mehr gegenseitigen Respekt und für die Entschlossenheit, gemeinsam für die gottgegebene Würde des Menschen einzutreten. Dies sei eine Botschaft, die eine zunehmend säkularisierte Welt brauche. Zugleich dankte der
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Papst den anderen christlichen Kirchen für ihre Präsenz bei seinem Besuch. Mit Blick auf seine Begegnung mit Kranken sagte der Papst, die Sorge um die Leidenden sei ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft der Kirche und Afrikas.
Das zentrale Motiv seines Kamerun-Besuches sei die Begegnung mit der katholischen Kirche im Land und die Veröffentlichung des Arbeitspapiers für die bevorstehende Afrika-Synode gewesen, betonte Benedikt XVI. Der Papst sprach von einem Moment großer Hoffnung für Afrika und die Welt. Er dankte den Bischöfen und den Katholiken des Landes, die ein begeisterndes Beispiel von freudvollem und überschäumendem Gottesdienst gegeben hätten.
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Kameruns Präsident Paul Biya verabschiedete den Papst mit militärischen Ehren und dankte ihm für seinen Besuch. Er sprach von einer großen Freude und Ehre für alle Kameruner, der Besuch sei eine Auszeichnung für sein Land gewesen. Der Papst habe die Menschen in ihrer Hoffnung bestärkt.