Kardinal Schönborn gratuliert Juden zum Pessach-Fest
Jüdische Osterfest dauert bis 16. April. Erinnerung im Pessach-Fest an den Auszug aus Ägypten. Wünsche des Kardinals für "gesegnetes und freudiges Pessach-Fest" haben in Wien lange Tradition
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Oberrabbiner Eisenberg und Kardinal Schönborn |
Wien, 8.4.09 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat dem Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg "und der ganzen Kultusgemeinde" zum bevorstehenden jüdischen Pessach-Fest seine herzlichen Segenswünsche übermittelt.
Wörtlich heißt es in dem Glückwunschschreiben: "In der großen Nacht des Vorübergangs hat Er die Israeliten aus Ägypten gerufen und als Sein Volk in die Freiheit geführt. Er, der mit Seinem Volk einen unwiderruflichen Bund geschlossen hat, möge Sie im sicheren Vertrauen auf Seine rettende Nähe auch heute als Sein auserwähltes Volk führen und stärken. Mein besonderer Segenswunsch gilt dem Land Israel. Der Herr gewähre ihm und allen Menschen, die dort Heimat haben, Frieden und Wohlergehen".
Pessach, das jüdische Osterfest, beginnt am Mittwochabend und dauert bis 16. April. Erinnert wird im Pessach-Fest an den Auszug aus Ägypten. Die Wünsche des Kardinals für ein "gesegnetes und freudiges Pessach-Fest" haben in Wien eine lange Tradition, in der die Verbundenheit zwischen der Kirche und der jüdischen Gemeinschaft zum Ausdruck kommt.