Das neue "Gotteslob" kommt nicht vor Ende 2012
Image (img1) invalid or missing |
Trier-München, 9.4.09 (KAP) Das neue Gebet- und Gesangsbuch für die katholische Kirche in Deutschland und Österreich sowie für die deutschsprachigen Pfarren in Belgien, Italien und Luxemburg wird nicht vor Ende 2012 erscheinen. Grund sei der Wunsch, das neue "Gotteslob" mit den Texten des neuen Messbuchs und der aktuellen Bibelübersetzung auszustatten, sagte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann dem "Rheinischen Merkur" (Osterausgabe). In ausgewählten Gemeinden seien mögliche Inhalte bereits erfolgreich erprobt worden. Überrascht habe besonders, dass die vervollständigte Tagzeitenliturgie und die neu gestalteten Andachten positiv aufgenommen worden seien. Gleiches gelte für die Buchgestaltung.
Auf Ablehnung sei dagegen die XI. Choralmesse gestoßen, da sie mehr als 30 Jahre nicht mehr gesungen worden sei, räumte der Bischof ein. Ziel sei es, für das neue Werk den Umfang des jetzigen "Gotteslobes" zu übernehmen. Das gelte für den Stammteil wie auch für die daran angegliederten Diözesanteile. "Das Buch muss handhabbar bleiben", betonte Hofmann. Er ist Vorsitzender der Unterkommission "Gemeinsames Gebet- und Gesangsbuch" in der Deutschen Bischofskonferenz.