Priester siegt beim Grand Prix der Volksmusik
Der 40-jährige Priester Franz Brei, der in der Steiermark als Pfarrer wirkt, gewann mit klarem Vorsprung den Österreich-Vorentscheid. Titel des Liedes war "Das Leben"
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(Katholisch.at) Nach dem großen Erfolg der Mönche vom Stift Heiligenkreuz mit ihrer CD "Chant for Paradise", sorgt wieder ein Geistlicher für musikalisches Aufsehen: Der steirische Pfarrer Franz Brei ist einer der vier Sieger beim Österreich-Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik. Mit seinem Lied "Das Leben" qualifizierte er sich für das Finale am 29. August in München, bei dem neben österreichischen Musikgruppen auch Interpreten aus Deutschland, Südtirol und aus der Schweiz an den Start gehen.
Der 40-jährige Franz Brei, in der Steiermark tätiger Priester der Erzdiözese Vaduz,sang am 30. Mai vor einem großen ORF-Fernsehpublikum in Wien. Er siegte vor 14 anderen Gruppen mit klarem Vorsprung durch Publikum-Voting. Bereits zuvor wählte eine Fachjury sein Werk unter 360 eingereichten aus. Titel seines Liedes: "Das Leben". Weitere Vertreter aus Österreich sind Die Grubertaler, Andreas Gabalier und Leona & Swen. Mit Franz Brei steht erstmals in der 20-jährigen Geschichte des Grand Prix der Volksmusik ein Geistlicher auf der Bühne.
Er werde ohne besonderes Ziel an den Start gehen und umso mehr bemüht sein, sein Lied von den vier Jahreszeiten gut zu singen, sagte Franz Brei im Vorfeld dem "Liechtensteiner Vaterland": "Wenn der liebe Gott es will, dann werde ich auch Erfolg damit haben".
Menschen ließen sich auch mit Musik berühren, er sei und bleibe jedoch in erster Linie Seelsorger, sagte Brei. Seinen Auftritt beim Grand Prix der Volksmusik bestritt er im Priestergewand . Im Dezember 2007 hat Franz Brei unter dem Titel "Himmlische Klänge" bereits eine CD veröffentlicht.
Brei wirkt in den steirischen Gemeinden Unterlamm, Hatzendorf und Breitenfeld/Rittschein und betreut rund 6.000 Gläubige.
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