Heuer mindestens 33 Priesterweihen in Österreich
Entspricht Durchschnitt der letzten Jahre. Erfahrungsgemäß ist es möglich, dass sich Zahl in der zweiten Hälfte des Jahres noch erhöht, weil manche Orden Weihen kurzfristig ankündigen
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Wien, 18.6.09 (KAP) Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, wird am Freitag um 15 Uhr im Wiener Stephansdom sechs Männer zu Priestern weihen. Die Weihekandidaten Helmut Gschaider, Andreas Guganeder, Dimitry Merenich und Konstantin Reymaier wurden im Wiener Priesterseminar auf ihren Dienst vorbereitet; Manuelito Flores und Giovanni Risaliti kommen aus dem diözesanen Missionskolleg "Redemptoris Mater".
Die Weihe im Stephansdom bildet den Auftakt zu zahlreichen Priesterweihen, die traditionellerweise rund um das Apostelfest "Peter und Paul" am 29. Juni stattfinden.
Insgesamt werden nach den "Kathpress" bisher vorliegenden Daten heuer in Österreich mindestens 33 Männer zu katholischen Priestern geweiht. Von den 33 Neupriestern sind 22 Diözesanpriester, 11 Priester kommen aus Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften. Die Zahl liegt damit im Durchschnitt der vergangenen Jahre: Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Priesterweihen in Österreich bei jährlich rund 35 eingependelt. Statistische "Ausreißer" waren dabei die Jahre 2002 und 2008 in denen 42 bzw. 41 Priesterweihen verzeichnet wurden.
Erfahrungsgemäß ist es durchaus möglich, dass sich die Zahl der Priesterweihen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres noch erhöht, weil manche Ordensgemeinschaften bevorstehende Priesterweihen erst kurzfristig ankündigen.
Zahlreiche Weihetermine in ganz Österreich
Ebenfalls am kommenden Wochenende werden zwei Ordenspriester in Tirol und der Steiermark geweiht. In der Innsbrucker Jesuitenkirche empfängt P. Dominik Markl SJ am Samstag, 20. Juni, um 10 Uhr die Priesterweihe von Diözesanbischof Manfred Scheuer. Am selben Tag legt der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari um 10.30 Uhr dem Benediktiner P. Maximilian Schiefermüller OSB im Stift Admont die Hände auf.
Weitere sechs Neupriester - Andreas Kowatsch, Andreas Monschein, Herbert Kernstock, Rainer Geuder, Istvan Hollo und der Franziskanerbruder Helmut Glieder OFM - empfangen dann am 28. Juni um 15 Uhr im Grazer Dom von Bischof Kapellari die Priesterweihe. Zur selben Zeit feiert Bischof Scheuer im Innsbrucker Jakobsdom die Weiheliturgie für Ioan Budulai, Andreas Geisler und Thomas Ladner.
Zum Fest "Peter und Paul" folgen dann die Priesterweihen in Salzburg, Linz und Eisenstadt. Um 9 Uhr weiht der Linzer Bischof Ludwig Schwarz im Mariendom die drei Neupriester Walter Dorfer, Andreas Hinterholzer und Martin Schrems. Im Salzburger Dom empfangen um 14.30 Uhr Christoph Josef Eder und Simon Weyringer sowie die Benediktiner Br. Emmanuel Hessler OSB aus dem Europakloster Gut Aich in St. Gilgen und P. Andreas Lainer OSB aus der Erzabtei St. Peter von Erzbischof Alois Kothgasser die Priesterweihe. Der burgenländische Neupriester Karl Schlögl wird um 15 Uhr im Eisenstädter Dom von Bischof Paul Iby geweiht.
Fünf Priester haben in diesem Jahr die Priesterweihe bereits erhalten. Am 13. Juni hat Erzbischof Kothgasser in der Stiftskirche Herzogenburg den Chorherren Petrus Roman Stockinger CanReg geweiht. Der Feldkircher Bischof Elmar Fischer weihte am 16. Mai Peter Anton Moosbrugger und Thomas Huber, der Linzer Bischof Schwarz am 1. Mai im Stift Lambach den Benediktiner P. Tobias Kellner OSB. Schon am 26. April hat zudem der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried in der Stiftskirche Altenburg P. Michael Hüttl OSB die Priesterweihe gespendet.
Bereits bekannt sind darüber hinaus drei weitere Weihen von Priestern im kommenden Herbst. Der Freiburger Weihbischof Paul Wehrle wird am 6. September um 14 Uhr in der Stiftskirche Melk dem Benediktiner P. Felix Fütter OSB die Priesterweihe spenden. Am selben Ort wird P. Fabian Vordermayer OSB am 22. November um 16 Uhr von Kardinal Schönborn geweiht. Und Frater Gert Verbeken aus der Gemeinschaft "Servi Jesu et Mariae" empfängt am 3. Oktober um 14 Uhr in der Basilika Maria Taferl die Priesterweihe vom St. Pöltner Bischof Klaus Küng.