Nuntius würdigt Grabesritter für Einsatz im Hl. Land
Bei einer feierlichen Zeremonie in der Nuntiatur wurde Außenminister Spindelegger in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Ausgezeichnetes Verhältnis Österreich und Hl. Stuhl betont
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Nuntius Zurbriggen |
Wien, 24.06.2009 (KAP) Außenminister Michael Spindelegger wurde am Dienstag in der Hauskapelle der Wiener Apostolischen Nuntiatur in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. Die feierliche Zeremonie wurde vom Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, dem Großprior der österreichischen Statthalterei des Ordens, vorgenommen. Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, betonte beim anschließenden Empfang seine Freude über diese erste Präsenz des österreichischen Außenministers in der Nuntiatur in seiner, Zurbriggens, Amtszeit. In den ausgezeichneten Beziehungen zwischen dem Außenministerium und der Nuntiatur spiegle sich das hervorragende Verhältnis zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl.
Erzbischof Zurbriggen wies daraufhin, dass die Zugehörigkeit des Außenministers zum Grabesritterorden nicht nur dem Orden, sondern auch der Republik Österreich zur Ehre gereiche. Christen, die Verantwortung in Politik und Gesellschaft tragen, seien auch zum Engagement im Sinn der christlichen Botschaft bereit.
Ausdrücklich würdigte der Nuntius den Einsatz des Grabesritterordens für die Christen im Heiligen
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Außenminister Spindelegger |
Land. Auf Grund der Situation in Israel und in den Palästinensergebieten brauche das lateinische Patriarchat von Jerusalem weiterhin - "und heute mehr denn je" - die Unterstützung der Mitchristen in der ganzen Welt, um die für die Seelsorge und die christliche Bildung notwendigen Strukturen im Heiligen Land effizient aufrecht erhalten zu können.
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Erzbischof Kothgasser |
In herzlichen Worten dankte Nuntius Zurbriggen sowohl dem Statthalter des österreichischen Ordenszweiges des Grabesritterordens, Hofrat Karl Lengheimer, als auch dem Leiter der Wiener Komturei, Frieder Hermann. Der Wiener Komtur betonte, dass sich der Orden nicht damit begnügt, für das "leere Grab" Zeugnis abzulegen; vielmehr gehe es den Mitgliedern darum, ihr Leben und Handeln in der Gesellschaft am Zeugnis für die Auferstehung Jesu auszurichten.