Caritas bittet um Spenden für Hochwasseropfer
Die katholische Hilfsorganisation hilft den Betroffenen auf mehrfache Weise, angefangen von Entfeuchtungsgeräten bis hin zu finanziellen Überbrückungshilfen
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Wien, 30.06.2009 (KAP) Angesichts der großen Schäden, die das jüngste Hochwasser im Burgenland, in Niederösterreich sowie in der Steiermark verursacht hat, ruft die Caritas die Bevölkerung zu Spenden auf. Die Caritas hilft den Betroffenen auf mehrfache Weise, angefangen von Entfeuchtungsgeräten bis hin zu finanziellen Überbrückungshilfen. "Auch in dieser Situation steht die Caritas den Menschen bei", unterstrich Caritas-Präsident Franz Küberl am Dienstag in einer Presseaussendung.
In der Steiermark hilfe die Caritas besonders in den Dekanaten Radkersburg, Leibnitz, Feldbach und Gleisdorf. Bis zu 300 Euro Soforthilfe werden dort laut Caritas direkt über die Pfarren ausbezahlt. Darüber hinaus gibt es für finanziell Schwächere die Möglichkeit, sich an den Caritas-Katastrophenfonds zu wenden, der etwa bei Gebäude- oder Landwirtschaftsschäden einspringt. In den Dekanaten ist die Caritas auch mit mobilen Teams im Einsatz.
In den beiden südburgenländischen Orten Güssing und Strem, wo laut Behördenangaben 20 Häuser extrem beschädigt oder fast unbewohnbar sind, hat sich der burgenländische Caritasdirektor Markus Glatz-Schmallegger gestern selbst ein Bild von der Lage gemacht: "Diese 20 Familien sind bei uns leider nur die Spitze des Eisbergs. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erheben wir momentan, was von den Opfern am dringendsten benötigt wird, um rasch und so effizient wie möglich helfen zu können", so Glatz-Schmallegger in einer Presseaussendung. Die Caritas St. Pölten stellt den Hochwasseropfern zusätzlich zur finanziellen Nothilfe auch kostenlos Entfeuchtungsgeräte zur Verfügung.
Angesichts der weiterhin angespannten Hochwasserlage bittet die Caritas dringend um Spenden auf das PSK-Spendenkonto 7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Hochwasser Österreich. Online-Spenden sind möglich über die Website der Caritas (www.caritas.at).