Ordensspitäler - hohe Qualität bei geringeren Kosten
Die Ordenskrankenhäuser leisten deutlichen Beitrag zur Kosteneinsparung der Bundesländer, so P. Leonhard Gregotsch, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs
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P. Leonhard Gregotsch |
Wien, 22.07.2009 (KAP) Auf die "hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen" in den österreichischen Ordensspitälern bei gleichzeitig sehr effizienter Wirtschaftlichkeit hat P. Leonhard Gregotsch, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs, am Mittwoch hingewiesen. Anlass sind die aktuellen Verhandlungen zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und den Gesundheitsreferenten der Bundesländer über die Reform der Spitalsfinanzierung. Österreichweit sind nämlich in den vergangenen zehn Jahren die Kosten für Krankenhäuser um die Hälfte gestiegen.
Was nun intensiv diskutiert werde, nämlich die Erzielung von Einsparungen bei den Krankenhäusern bei gleichbleibender Qualität, werde bei den Ordensspitälern schon seit Jahren praktiziert, stellte P. Gregotsch fest. Möglich geworden sei dies durch den Einsatz moderner Managementmethoden, Kooperationen und die Vermeidung von Doppelgleisigkeiten.
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P. Gregotsch wies auf die jüngste Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) hin, wonach die stationären Endkosten der österreichischen Ordensspitäler deutlich unter den vergleichbaren Kosten der Krankenhäuser der Bundesländer, Gemeinden und sonstiger Anbieter liegen. Der Kostenvorsprung liege demnach je nach Krankenhaustyp bei bis zu 22 Prozentpunkten. Die Ordenskrankenhäuser leisten damit einen deutlichen Beitrag zur Kosteneinsparung der Bundesländer, so Gregotsch.
Insgesamt sind die Ordensspitäler mit rund 20 Prozent an der gesamten Krankenhausversorgung in Österreich beteiligt. Auch das IHS vermutet in seiner Studie in den österreichischen Spitälern "ungenutzte Effizienzpotenziale, die ohne Qualitätsverlust genutzt werden können".