
In L'Aquila soll bis Weihnachten jede Pfarre Kirche haben
Diese Vereinbarung schlossen das Ministerium für Kulturgüter, die Italienischen Bischofskonferenz und die Diözese der Erdbebenregion
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Bei der Erdbebenkatastrophe im April 2009 starben 297 Menschen, Tausende wurden obdachlos |
(Radio Vatikan) In der italienischen Erdbebenregion um L’Aquila soll bis Weihnachten wieder jede Pfarrei über eine benutzbare Kirche verfügen. Eine entsprechende Vereinbarung haben das Ministerium für Kulturgüter, die Italienischen Bischofskonferenz und das Erzbistum L’Aquila getroffen, berichtet der bischöfliche Pressedienst SIR. Das Erzbistum müsse jetzt Renovierungspläne für 40 Kirchen vorlegen.
Für jede Instandsetzung seien Kosten zwischen 100.000 und 500.000 Euro zu veranschlagen, so der Pressedienst unter Berufung auf einen kirchlichen Kunstsachverständigen. Die Renovierungsprojekte wurden laut SIR aus einer Liste von 150 Kirchen mit relativ geringen Schäden ausgewählt. Der Beginn der Arbeiten sei für Anfang September geplant. Zusätzlich sollten 30 provisorische Fertigbau-Kirchen in Pfarreien aufgestellt werden, in denen eine zügige Instandsetzung der vorhandenen Gotteshäuser nicht möglich sei.