Gedenken an Atombombenabwurfs auf Hiroshima
Am 6. August fiel die erste Atombombe, ein paar Tage später wurde über Nagasaki die zweite gezündet. 300.000 Menschen starben sofort. Gedenken in Wien und Linz
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Hiroshima nach dem Bombenabwurf |
Wien (KAP) Mit Gedenkveranstaltungen in Wien, Linz und anderen österreichischen Städten wird am 6. August des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 gedacht. Heuer jähren sich die Abwürfe der Atombomben auf die beiden japanischen Städte, bei denen 300.000 Menschen sofort, viele an den Folgenschäden starben, zum 64. Mal.
In Wien beginnt die Gedenkveranstaltung um 17 Uhr auf dem Stephansplatz. Den Abschluss bildet ein Laternenmarsch zur Karlskirche um 20.30 Uhr. Im Rahmen der Aktion werden Grußadressen von Prominenten verlesen, Vertreter von Friedensgruppen sprechen über Atomwaffen und Ernst Toman singt Friedenslieder. Am Freitag, 7. August, findet um 15 Uhr in der UNO-City ebenfalls eine Gedenkveranstaltung statt.
In Linz findet die von der "Werkstatt Frieden & Solidarität" initiierte Gedenkaktion von 15 bis 18 Uhr auf dem Taubenmarkt statt. In Pinkafeld wird der Bombenabwürfe am 6. August ab 17 Uhr mit einer Informationsaktion und einem anschließenden Gottesdienst um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche sowie einer Lichteraktion gedacht. In Melk findet das Gedenken am Samstag, 8. August, von 10.00 bis 13.00 Uhr vor dem Rathaus statt.
Mit den Gedenkfeiern soll darauf verwiesen werden, dass "die Lehren aus Hiroshima und Nagasaki immer noch eine traurige Aktualität besitzen", wie es in einer Presseaussendung heißt. Die Abschaffung aller Atomwaffen sei ebenso eine unerfüllte Forderung wie die Einstellung von Atomwaffentests und das Ende der atomaren Abschreckungspolitik.
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