Henckel-Donnersmarck 10 Jahre Abt von Heiligenkreuz
Nach dem Studium arbeitete er als Manager in einer Speditionsfirma, 1977 trat Henckel-Donnersmarck als Spätberufener in das Stift Heiligenkreuz ein. Große Feier am 3. September
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Wiener Neustadt, 10.08.2009 (KAP) Das Zisterzienserstift Heiligenkreuz feiert am 3. September "Zehn Jahre Abt Gregor Henckel-Donnersmarck". Um 9 Uhr ist in der Abteikirche eine Festmesse vorgesehen, um 10.45 Uhr ein Festakt im Kaisersaal. Nach dem Mittagsgebet um 12 Uhr gibt es einen Imbiss im Stiftshof. Gregor Henckel-Donnersmarck wurde am 14. März 1999 zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz geweiht.
Die Choralschola des Stiftes unter Begleitung des Zisterzienserensembles bringt beim Gottesdienst die Missa brevis in G des Zisterzienserpaters Alberich Mazak (1609-1661) zur Aufführung. Beim Festakt werden neue Publikationen des Stiftes vorgestellt, darunter auch das Buch "Wandelnde Zebrastreifen", in dem Abt Henckel-Donnersmarck Geschichten zum Schmunzeln aus dem Klosterleben erzählt. Das im "Residenz"-Verlag erschienene Buch ist ab 3. September im Buchhandel erhältlich. Junge Zisterziensermönche porträtieren ihren Abt beim Festakt an Hand der Schlagworte "Kirchlichkeit, Kunst, Katholische Soziallehre, Öffentlichkeit und Musik". Nach den Gratulationen wird der Konvent dem Abt ein Pektorale als Geschenk überreichen. Das Brustkreuz wurde von Frater Raphael Statt OCist angefertigt.
Gelernter Manager
1943 in Breslau geboren, studierte der aus einer schlesischen Adelsfamilie stammende Gregor Henckel-Donnesmarck zunächst an der Hochschule für Welthandel (heute: Wirtschaftsuniversität) in Wien und arbeitete als Manager in einer Speditionsfirma. Erst 1977 trat Henckel-Donnersmarck als Spätberufener in das Stift Heiligenkreuz ein, wo er 1981 die feierliche Profess ablegte. 1982
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wurde er zum Priester geweiht. Zwischen 1986 und 1991 war er Prior im Zisterzienserkloster Rein bei Graz, das er nach einer schweren Krise finanziell und spirituell sanieren konnte. Von 1991 bis 1993 war er als Assistent des Generalabtes des Zisterzienserordens in Rom tätig.
1994 wurde Henckel-Donnersmarck zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("Missio"-Austria) ernannt. Am 11. Februar 1999 wählten ihn seine Mitbrüder in Heiligenkreuz zum 67. Abt, nachdem Abt Gerhard Hradil sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt hatte. Mit der Erhebung der Hochschule des Stiftes zur "Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI." wurde Henckel-Donnersmarck am 28. Jänner 2007 auch Großkanzler der theologischen Bildungsstätte.
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