Stiftskonzerte OÖ: Mozart und Bach Schwerpunkte
Linz, 16.6.06 (KAP) Bachs berühmte h-Moll-Messe, die am 23. Juli in der Stiftskirche von Engelszell zu hören sein wird, bildet einen der Höhepunkte der diesjährigen oberösterreichischen Stiftskonzerte. Die Konzertreihe begann mit zwei Konzerten des Bruckner Orchesters Linz im Marmorsaal des Stiftes St. Florian. Bis Ende Juli gastieren im Rahmen dieses Musikfestivals international renommierte Künstler und Ensembles, wie etwa die englische "Academy of Ancient Music" - eines der weltbesten Ensembles für Barockmusik -, das nicht minder weltberühmte "Hilliard Ensemble", die Wiener Akademie und der "Chorus sine nomine", weiters die Pianisten Rudolf Buchbinder und Stefan Vladar, der Cellist Heinrich Schiff und die deutsche Sopranistin Juliane Banse.
Schauplätze der Stiftskonzerte sind die Prunkräume und Stiftskirchen von St. Florian, Kremsmünster, Lambach und Engelszell. Neben den musikalischen Jahresregenten Mozart, Schumann und Schostakowitsch bilden auch Werke von Johann Sebastian Bach einen Programm-Schwerpunkt der Stiftskonzerte. Das Bruckner Orchester Linz spielt nach den beiden Eröffnungskonzerten - unter dem Dirigenten Bernhard Klee - auch unter dem gebürtigen Oberösterreicher Hans Graf die 7. Symphonie von Anton Bruckner in der Stiftsbasilika von St. Florian (30. Juni).
Noch vor ihrer "Figaro"-Gräfin und dem Liederabend bei den Salzburger Festspielen kommt die gefragte deutsche Sopranistin Juliane Banse zu einem Stiftskonzert mit den Liebeslieder-Walzern von Johannes Brahms und den Spanischen Liebesliedern von Robert Schumann (9. Juli, Kremsmünster). Die "Academy of Ancient Music" kommt mit ihrem künftigen Leiter, dem Cembalisten Richard Egarr, am 29. und 30. Juli nach St. Florian. Es sind dies die einzigen Österreich-Auftritte des Ensembles bis ins Jahr 2007 (Informationen zu allen 18 Stiftskonzerten unter www.stiftskonzerte.at; Karten werktags bis 12 Uhr unter Tel.: 0732/77.61.27).