Tausende bei Medjugorje-Friedensgebet im Stephansdom
"Seherin" berichtete in Katechese von den Marienerscheinungen. Bericht über die Erfolgsinitiative "Mary's Meals" für hungernde Kinder. Auch Kardinal Schönborn nahm am Friedensgebet teil
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Wien, 16.9.09 (KAP) Tausende Gläubige haben am Dienstagabend am Medjugorje-Friedensgebet im Wiener Stephansdom teilgenommen. Eines der sechs inzwischen erwachsen gewordenen "Seher-Kinder" von Medjugorje, Marija Pavlovic-Lunetti, berichtete in einer Katechese von den Marienerscheinungen seit 1981 in dem kleinen hercegovinischen Ort. Medjugorje sei für sie eine Einladung der Muttergottes, "zu Gott zurück zu kehren", so Marija Pavlovic-Lunetti.
Bei dem Friedensgebet erzählte Magnus MacFarlane-Barrow von der Initiative "Mary's Meals"; der junge Schotte hatte in Medjugorje die Inspiration zur Gründung dieses Hilfswerks für die hungernden Kinder im "Süden" erhalten. "Mary's Meals" versorgt mittlerweile weltweit 375.000 Kinder in den ärmsten Ländern täglich mit einer warmen Mahlzeit und ermöglicht ihnen den Schulbesuch.
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Der Nationaldirektor der Päpstliche Missionswerke in Österreich, Msgr. Leo Maasburg, erinnerte in seiner Predigt an die dramatische Lebenssituation unzähliger Kinder in den Entwicklungsländern. Wörtlich sprach Maasburg vom "stillen Schrei von Millionen von Kindern Gottes, die auch dieses Jahr wieder verhungern werden".
Bei der abschließenden Anbetungsstunde im Stephansdom schloss sich auch Kardinal Christoph Schönborn dem Friedensgebet an. Er zeigte sich sichtlich bewegt vom Andrang so vieler Menschen und vor allem der vielen Jugendlichen im Dom. An der Hand Marias entdeckten viele Menschen wieder die Sakramente, "es geschehen Bekehrungen, Versöhnungen in den Familien treten ein und Menschen erfahren Heilung von Drogen und anderen Süchten".