Glückwünsche von Schönborn zu jüdischen Festtagen
Auf das jüdische Neujahrsfest (18.-20. September) folgt der Versöhnungstag (Yom Kippur) am 27./28. September und das Laubhüttenfest (Sukkot) von 2. bis 9. Oktober
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Oberrabbiner Eisenberg und Kardinal Schönborn |
Wien, 18.09.2009 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und der Israelitischen Kultusgemeinde die besten Wünsche zu den "Hohen Feiertagen" (Neujahr und Versöhnungstag/Yom Kippur) übermittelt.
Wörtlich heißt es in dem Glückwunschschreiben des Kardinals: "Möge das neue Jahr (5770) den ersehnten und vom Herrn erbetenen Frieden im Heiligen Land bringen. Mögen die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt und unseres Landes in diesem Jahr Segen, Wohlergehen und Eintracht erfahren und im Schutz des Höchsten und in Seinem Frieden gedeihen ... Möge Yom Kippur für alle ein Tag der Versöhnung und daher der Freude sein".
Auf das jüdische Neujahrsfest (es beginnt bei Sonnenuntergang am 18. September und dauert bis zum Einbruch der Nacht am 20. September) folgt der Versöhnungstag (Yom Kippur) am 27./28. September und das Laubhüttenfest (Sukkot) von 2. bis 9. Oktober.
Der Anbruch einer neuen Zeit sei immer wieder ein Anstoß, über "die Gaben des Ewigen" nachzudenken, so Kothgasser und Bsteh: "Gläubige Menschen dürfen aus Seinen unvergänglichen Wahrheiten vielfältige Formen Seines Willens auslegen". Kothgasser und Bsteh schlossen ihr Glückwunschschreiben mit dem üblichen jüdischen Neujahrsgruß: "Shana Tova".
Linktipps:
» Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit
» Dossier: Rückblick zum "Tag des Judentums" 2009