Donauinselfest: 130.000 Besucher bei "Key2life"-Bühne
Wien, 26.6.06 (KAP) Mehr als 130.000 Menschen haben beim heurigen Wiener Donauinselfest die "Key2life"-Bühne der Erzdiözese Wien besucht. Für besondere Stimmung sorgten die Bronx Brothers aus New York; sie boten auch die Gelegenheit zum Gespräch und zum gemeinsamen Gebet, berichteten die Verantwortlichen am Montag. Weitere Stars waren unter anderem die christlichen Popstars Patrick Nuo und Kevin Max. Viele Sänger hätten dabei Zeugnis ihres christlichen Glaubens gegeben. So sagte Michael Janz von der Gruppe "Beatbetrieb": "Der liebe Gott ist wie der Wind. Man sieht ihn nicht, aber er ist da und man spürt ihn."
Konrad Kleemayr, Logistikchef der kirchlichen Bühne bei dem riesigen Open-air-Festival, berichtete von den vielen positiven Reaktionen der Besucher "vor der Bühne wie hinter der Bühne: Die Stars waren ohne Starallüren." Sie hätten nach den Auftritten ihrem Publikum die Möglichkeit gegeben, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Kleemayr zum Sinn der kirchlichen Präsenz bei dem Fest: "Wir preisen nicht die Stars sondern Gott." Auch die Veranstalter und die Sponsoren zeigten sich laut Kleemayr mit der "Key2life"-Bühne sehr zufrieden.
Rund hundert ehrenamtliche Helfer hatten zudem zahlreiche Gespräche mit Besuchern von "Key2life" geführt - "über Gott und die Welt". "Wir sind so etwas wie die Seelsorge am Donauinselfest", sagte Kleemayr dazu. Die Nachtgebete am Ende jeden Tages wurden von vielen geschätzt, berichtete Michael Cech, Chefredakteur vom Jugend-Magazin "YOU!", das einer der Mitorganisatoren war. "Neben den 130.000 Menschen, die sich länger bei 'Key2life' aufgehalten haben, haben uns Hunderttausende wahrgenommen", zeigte sich Cech erfreut. "Unsere Botschaft ist: den Schlüssel zum Leben zu suchen. Hier können die Kirche, die Stars und das Publikum in Beziehung treten; wir geben dazu die Atmosphäre."
Nächstes Jahr wolle man zum vierten Mal dabei sein, es "schon fast traditionell", so der "YOU!"-Chefredakteur. Die kirchliche Präsenz sei dann ein Erfolg, wenn die Leute die Veranstaltung "toll finden, wenn es ans Herz geht und wenn die Menschen davon etwas mitnehmen können".
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