Promis wanderten für den Wiener Stephansdom
Reinerlös für Restaurierungsmaßnahmen. Mit ORF-Generaldirektor Wrabetz, "Raiffeisen"-Generalanwalt Konrad ua.
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Wien, 03.10.2009 (KAP) 60.000 Euro Reinerlös wurden am Samstag bei der zweiten Benefizwanderung der Führungskräfte für den Stephansdom ("Stephanstour") erzielt. Der Reinerlös kommt direkt den laufenden Restaurierungsarbeiten am Stephansdom zugute. Der Obmann des Vereins "Unser Stephansdom", "Raiffeisen"-Generalanwalt Christian Konrad, hatte zur 2. "Stephanstour" eingeladen, 380 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien kamen. Unter den "Wanderern für den Stephansdom" waren u.a. Wissenschaftsminister Johannes Hahn, "Siemens"-Generaldirektorin Brigitte Ederer, die Präsidentin des Bundesdenkmalamtes, Barbara Neubauer, RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner, "Uniqa"-Generaldirektor Konstantin Klien und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Dompfarrer Anton Faber, der ebenfalls mitgewandert war, hielt zum Abschluss im Stephansdom eine Andacht. Bei der anschließenden Agape im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais sagte Christian Konrad: "Sprichwörtlich Kilometer für Kilometer bringen wir gemeinsam dieses Jahrhundertprojekt voran. Ich bin froh, dass unser 'Steffl' auch weiterhin auf so viele Unterstützer vertrauen darf und sehr stolz, dass wir heuer rund 60.000 Euro erwandert haben".
Die Generalsekretärin des Vereins "Unser Stephansdom", Doris Feldbacher, nannte zwei derzeitige "Hauptbaustellen": "Intensiv wird am Südteil der Westfassade gearbeitet. Weiters wird nun der Südturm vom Fundament bis zu einer Höhe von 60 Metern restauriert: Diese Fläche ist fast so groß wie ein Fußballfeld, man kann sich also vorstellen wieviel Aufwand hinter den Restaurierungsarbeiten steckt".
Die "Wanderer für den Stephansdom" marschierten von Stammersdorf vorbei am Eisernen Kreuz und über den Falkenberg auf den Bisamberg, wo in einer Scheune der Landwirtschaftsbetriebe der Stadt Wien Starkoch Reinhard Gerer den eigens für die Benefizwanderung kreierten "Stephanstopf" servierte. Vom Bisamberg wurde weiter zur Elisabethhöhe gewandert, bevor es wieder per Bus zum Stephansplatz ging.
Der Verein "Unser Stephansdom" ist ein gemeinnütziger, weltanschaulich und politisch unabhängiger Verein und wurde 1987 vom damaligen Wiener Bürgermeister Helmut Zilk initiiert. Zweck des Vereins ist es, Mittel für die Erhaltung des Doms aufzubringen und den "Steffl" als Kulturerbe zu bewahren. Auch die Sicherheit ist ein wichtiges Thema: So untersucht die Dombauhütte den Dom routinemäßig auf schadhafte Teile, die herabstürzen und Passanten gefährden könnten. Jährlich werden rund 2,2 Millionen Euro für die Erhaltung und die Restaurierung des Doms benötigt. (Infos: Katharina Krusche-Just, Tel. 01/236.10.30/51 oder 0676/739.44.01, E-Mail: kk@krusche-heger.at).