Prälat-Ungar-Journalistenpreis wird wieder vergeben
Wien, 27.6.06 (KAP) Bereits zum dritten Mal schreibt die Caritas der Erzdiözese Wien in Kooperation mit "Raiffeisen"-Niederösterreich/Wien den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis aus. "Wir wollen damit Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die sich um eine sach- und menschengerechte ethische Berichterstattung bemühen, auch und vor allem dort, wo Zeit- und Quotendruck ein solches Arbeiten oft erschweren", so der Wiener Caritasdirektor Michael Landau.
Im Sinne des Lebenswerks von Prälat Leopold Ungar sollen Journalistinnen und Journalisten ermutigt werden, jenseits von oberflächlicher Recherche und plakativer Berichterstattung eine zielgruppenadäquate und kompetente Auseinandersetzung mit ihrem Thema zu wagen. Die Auszeichnung gilt journalistischen Arbeiten, die sich couragiert gegen eigene und fremde Vorurteile wenden und sich im Spannungsfeld zwischen Emotion und Information sensibel um kreative Zugänge in der Berichterstattung bemühen. "Der Prälat-Leopold-Ungar-Preis würdigt Medienschaffende, die durch ihre Arbeit zeigen, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss", so "Raiffeisen"-Generalanwalt Christian Konrad.
Journalistische Beiträge aus den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Internet, die zwischen Oktober 2005 und August 2006 in Österreich veröffentlicht wurden, können in die Bewertung einbezogen werden. Die Einreichfrist endet am 1. September. Die Preisverleihung findet am 21. November anlässlich des Caritassonntages im Wiener Leopold-Ungar-Haus statt. Im Vorjahr wurden Teresa Arrieta (ORF, "Journal Panorama"), Andrea Puschl (ORF, "Thema") und Wolfgang Machreich ("Die Furche") ausgezeichnet. (Informationen: Internet: www.Caritas-wien.at).